Zu was die Bildermassen des Internet gut sein können, zeigt „webGoobler“: Aus unterschiedlichsten Quellen wie Google, Yahoo, AskJeeves, Flickr und Deviantart generiert die rund 3,8 Mbyte große Freeware digitale Collagen, die als Bitmap-Grafiken auf dem heimischen PC abgespeichert werden können.
„webGoobler“ (aktuelle Version: 1.26) steht sowohl für Windows als auch für Mac OS X und Linux zur Verfügung. Unter ersterem kommt die Software mit einer Setup-Routine daher, die durch den weiteren Installationsverlauf leitet.
Nach der Installation kann „webGoobler“ unter „Alle Programme“ – „webGoobler“ – „Run webGoobler“ gestartet werden. Einstellungen wie Bildgröße, Downloadfrequenz und die Art der Bildzusammensetzung können nun unter „Options“ – „Configure…“ angepasst werden. Auch lassen sich Schlagwörter (Keyword image search) und eine Blacklist angeben, um individualisierte Bildergebnisse erhalten zu können. Die Bildzusammensetzung erfolgt automatisch. Unter „Storage“ kann außerdem der Ort zum Abspeichern des temporären Bildmaterials festgelegt werden, dieser befindet sich normalerweise im Installationsverzeichnis der Applikation.
Gefällt eine Collage, kann diese entweder über das Menü „File“ – „Save as“ oder über den entsprechenden Button in der oberen rechten Bildschirmhälfte abgespeichert werden. „webGoobler“ unterstützt dabei zahlreiche Bildformate, etwa BMP, JPEG, GIF, PNG, TIFF oder PCX.
Fazit: Über die visuellen Ergebnisse von „webGoobler“ kann man freilich streiten, für die eine oder andere interessante Collage taugt die Freeware aber allemal. Wichtig: Bei der Zusammenstellung des Pixelmaterials ist auf etwaige Urheberrechte zu achten.
Netzauftritt: sebsauvage.net/webgobbler
Download: webgobbler, Windows
Download: Herstellerseite, externer Link:
Bilderstrecke: „webGoobler“
| Bildbearbeitung Internet | 15. August 2007
3165 x gelesen
Schlagwörter: bilder automatisch aus dem internet herunterladen, collage, kunst, pixelchaos, webgoobler
Mit „Photosynth“ stellen die „Microsoft Live Labs“ in Zusammenarbeit mit der Universität Washington einen sogenannten „Tech Preview“ ihrer 3D-Bildkataloglösung vor. Eigenes Pixelmaterial lässt sich dort zwar vorerst nicht integrieren, erste Einblicke
– mit der ausschließlich im Internet Explorer Sechs oder Sieben laufenden ActiveX-Anwendung – können trotzdem gewonnen werden.
Neudeutsch als „Wallpaper“ bezeichnet, findet man Sie in undurchdringlicher Zahl im Internet – die Rede ist von Bildern, die mit ihrem irdischen Dasein verpflichtet sind, den Desktop zu verschönern. Wer sich weder mit teuren Fahrzeugen noch schlanken und dünn bekleideten Frauen zufrieden geben möchte, sollte einen Blick auf das Desktop-Thema „Zeit“ von zarathustra.6x.to werfen.
Die meisten modernen Digitalkameras besitzen praktische „Anti-Rote-Augen-Modi“ – doch wer denkt bei Spontanaufnahmen schon ständig daran, diese auch zu Aktivieren? Mit „IrfanView“, „Image Analyzer“, „Picasa2“ und „Red-e-Rem“ bieten sich vier Freeware-Lösungen an, die dem unerwünschten Netzhauteffekt ohne großen Aufwand am heimischen PC zu Leibe rücken.