Wem der herkömmliche Windows Task-Manager nicht genug Informationen bietet, findet mit dem „SystemExplorer“ einen nützlichen Gehilfen, der weit mehr kann als nur Prozesse, geöffnete Anwendungen oder die Systemleistung anzuzeigen.
Funktionsvergleich: Windows Task-Manager (Links), SystemExplorer (Rechts)
„SystemExplorer“ (aktuelle Version: 1.4) läuft unter Windows XP und Vista. Auf der Herstellerseite finden sich zwei verschiedene Varianten: Eine Standalone-Version, die ohne Installation auskommt und damit zum mobilen Betrieb – etwa auf einem USB-Stick – taugt sowie ein zweiter Download, der über eine herkömmliche Setup-Routine verfügt. „System Explorer“ steht in Deutsch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch und Japanisch zur Verfügung. Die Sprache kann im Menü unter „Einstellungen – Sprache“ verändert werden.
„SystemExplorer“ wartet mit einem umfangreichen Funktionspaket auf, welches deutlich mehr bietet als der Windows-Task-Manager. Auf Wunsch wechselt die Freeware den Task-Manager über das Menü „Einstellungen – TaskManager ersetzen“ auch gleich komplett aus und ist dann wie dieser über den so genannten Affengriff („Strg + Alt + Entf“) erreichbar, außerdem lässt sich „SystemExplorer“ auch automatisch bei jedem Windows-Start anschieben (Menü „Einstellungen – Start SE. autom. mit Windows“).
Die drei Reiter Monitoring, System und Tools bieten weitere Untermenüs, mit denen etwa Autostarts ausgeschaltet (und wieder angeschaltet, siehe Bild), Informationen der aktuell laufenden Prozesse über Google oder den Online-Dienst ProcessLibrary.com (siehe Bild) begutachtet und Anwendungen (Reiter System – Uninstallers) vom PC eliminiert werden können.
Über das Menü unter „Windows-Tools“ lässt sich außerdem schnell auf elementare Systemfunktionen wie Defragmentierung oder die Datenträgerverwaltung der Computerverwaltung zurückgreifen, ohne sich durch die Klick-Prozeduren des Startmenüs hangeln zu müssen. Gut gelungen ist auch die Netzwerk-Übersicht (Monitoring – Verbindungen), die Verbindungen einzelnen Prozessen zuordnet und übersichtlich sortiert. Unter „Windows-Tools – Process Memory Usage Cleanup“ kann außerdem Arbeitsspeicher freigeschaufelt werden.
Fazit: „SystemExplorer“ ersetzt durch den üppigen Funktionsumfang nicht nur den Task-Manager, sondern erlaubt auch gezieltes Systemtuning, indem man etwa überflüssige Autostart-Einträge deaktiviert.
Download: SystemExplorer, Standalone, Exe, 440 KByte
Netzauftritt: systemexplorer.mistergroup.org
Kategorie im Netzverzeichnis: Systemwerkzeuge
Bilderstrecke: SystemExplorer – Prozesse unter Windows im Griff
| Systemwerkzeuge Gehacktes | 7. März 2008
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Schlagwörter: autostarteinträge deaktivieren, freeware, systemexplorer, windows task-manager ersetzen, windows vista, windows xp
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Spätestens dann, wenn sich das Fassungsvermögen einer Festplatte dem Ende neigt, stellt sich die Frage, welche speicherhungrigen Dateien, Ordner oder Datenformate die heimischen Ressourcen okkupiert haben. Die Open-Source-Lösung „Windows Directory Statistics“ – kurz „WinDirStat“ – schafft einen schnellen Überblick über das versammelte Datenkuddelmuddel.
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