Spätestens dann, wenn sich das Fassungsvermögen einer Festplatte dem Ende neigt, stellt sich die Frage, welche speicherhungrigen Dateien, Ordner oder Datenformate die heimischen Ressourcen okkupiert haben. Die Open-Source-Lösung „Windows Directory Statistics“ – kurz „WinDirStat“ – schafft einen schnellen Überblick über das versammelte Datenkuddelmuddel.
Die aktuelle Version 1.1.2 von „WinDirStat“ besitzt im Gegensatz zu vorangegangenen Veröffentlichungen auch eine benutzerfreundliche Setup-Routine. Das 626 Kbyte große Tool steht allerdings nur für Windows-Betriebssysteme zur Verfügung.
Nach dem Programmstart lässt sich zunächst in einem Dialogfenster festlegen, ob sämtliche Laufwerke, einzelne Festplatten/Partitionen oder ein bestimmtes Verzeichnis analysiert werden soll.
Anschließend präsentiert sich die Softwarelösung in einem dreigeteilten Layout. Im oberen linken Bereich finden sich die entsprechenden Ordner nach Größe sortiert, rechts davon die Liste der bitgierigsten Dateiformate und im unteren Teil eine farbige Blockdarstellung der Speicherbelegung. Die Fläche einzelner Rechtecke entspricht dabei der Dateigröße, sprich: je größer, umso gefräßiger. Praktisch: Sobald man auf ein Rechteck klickt, wird die dazugehörige Datei angezeigt. Da gleiche Farben exakt einem Dateiformat entsprechen, lassen sich einzelne Dateitypen schnell ausfindig machen. Außerdem öffnet ein Klick mir der rechten Maustaste in einem der Rechtecke den Windows-Explorer.
Lohnenswert ist auch ein Blick im Menü unter „Aufräumen“. Dort lässt sich ein ausgewähltes Verzeichnis per Mausklick im Explorer oder DOS-Prompt starten, löschen oder lokale Daten aus dem Papierkorb entfernen.
Download: WinDirStat 1.1.2
Siehe dazu auch:
Ordnergrößen Anzeigen mit Folder Size
| Systemwerkzeuge Software | 21. Dezember 2006 1841 x gelesen Schlagwörter: dateienanalyse, festplatte aufräumen, ordnergröße anzeigen
Doppelte Downloads, doppelte Bilder, doppelter Datenmüll: Allzu schnell kann der Datendubletten-Überblick verloren gehen und wertvoller Speicherplatz – auch wenn dies in Anbetracht üppig ausgestatteter und preiswerter Festplatten weniger kritisch sein mag – belegt werden. Mit Matthias Boehm’s „Duplicate Files Finder“ (GPL) rückt man diesem Problem auf den Leib.
Mit dem kleinen aber feinen Software-Werkzeuge
„JDiskReport“ von Karsten Lentzsch können Sie auf schnelle und komfortable Art und Weise Einsicht in das Datenwirrwarr ihrer Festplatte nehmen.
Neue Verzeichnisse im Windows-Explorer anzulegen erfordert zeitraubende Klickarbeit. Bequemer wäre da freilich der Einsatz eines Tastenkürzels, welches die clevere Freeware „bxNewFolder“ in Verbindung mit „F12“ zur Verfügung stellt.