Nullsoft’s Audioplayer ist – seitdem er 1997 aus der Taufe gehoben wurde – nicht nur einer der gängigsten Musikwiedergabe-Anwendungen für Windows, sondern lässt sich auch mit einer Unmenge an Erweiterungen in funktionaler und visueller Art und Weise aufpeppen. Eine essenzielle Auswahl bespricht der nachfolgende Artikel.
Funktionale Erweiterungen
„Album List“
„Album List“ ermöglicht eine schnellere Navigation durch die vorhandenen Alben eines Musikarchivs – auf Wunsch mit optisch ansprechender Cover-Anzeige. Nach der Installation kann die Erweiterung unter „Options“ – „Preferences“ –„General Preferences“ und „Album List“ konfiguriert werden. Die aktuelle Version 2.06 unterstützt dabei mehrere Profile, die man etwa für verschiedene Genre oder Bands nutzen kann. Über „Edit“ gelangt man in ein Kontextmenü, über dessen Reiter „Media“ kann „Album List“ mit entsprechenden Ordnern befüllt werden. Unter „Language“ lässt sich die englische Benutzerführung in über 24 andere Sprachen, darunter auch eine deutsche Version, überführen. „Album List“ bietet außerdem sinnvolle Funktionen wie einen Random-Modus, das Anhängen einzelner Alben in eine Playliste und eine einfache „Rescan“-Funktion der dem Profil zugrunde liegenden Ordner.
Download: Album List
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„Gen Yar“
Wer regelmäßig eigene Musik-Zusammenstellungen auf CDs brennt, wird die Erweiterung „gen_yar“ schnell zu Schätzen lernen. Sie kopiert sämtlich Dateien der aktuell geöffneten Wiedergabeliste in einen benutzerspezifischen Ordner, behält dabei jedoch die aktuelle Lieder-Reihenfolge (dank automatischer Dateinamen-Nummerierung) bei. Gen_yar muss nicht installiert werden, lediglich die Plugin-Bibliothek „gen_yar.dll“ sollte vor der Nutzung in das Installationsverzeichnis (in der Regel: c:\programme\winamp\plugins\) kopiert werden.
Download: Gen_Yar
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„Time Restore & Autoplay“
Winamp automatisch mit Musik starten? Kein Problem mit der Erweiterung „Time Restore & Autoplay“. So lässt sich beispielsweise festlegen, ob Winamp ein zufällig gewähltes Lied oder die aktuelle Wiedergabeliste nach der Startprozedur abspielen soll. Das selbsttätige Hochfahren mit Windows kann ebenfalls unter der Option „Load Winamp when Windows startup“ aktiviert werden – alternativ dazu ist die manuelle Ablage im Windowseigenen „Autostart-Ordner“ möglich. Für fremdsprachenferne Zeitgenossen kann bei der Installation im Übrigen auch ein deutsches Sprachpaket installiert werden.
Download: Time Restore & Autoplay
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EvilLyrics
Wer sich für Songtexte interessiert, kommt mit der Erweiterung „EvilLyrics“ auf seine Kosten. Nach der Installation öffnet sich die Anwendung ohne Vorwarnung mit Winamp und blendet auf Wunsch das entsprechende Vers-Material ein.
Download: EvilLyrics
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Visualisierungen sind ein echtes Alleinstellungsmerkmal von Winamp. Weder unter Windows (Microsoft Media Player 11, Foobar2000…) noch Linux (Amarok, XMMS…) stehen ähnlich mächtige Möglichkeiten zur Verfügung, Musik mit lebendigen Grafiken zu untermalen. Neben dem integrierten „Advanced Visualization Studio“ (AVS), für das im Internet eine unüberschaubare Menge sogenannter „AVS-Presets“ (allein auf winamp.com 2397 Stück) zur Verfügung stehen, kann die Software mit externen Visualisierungen erweitert werden. Winamp’s interner AVS-Editor ist nichtsdestotrotz für „Kreativ-Experimente“, zum Beispiel individuelle Visualisierungen mit eigenen Urlaubsbildern, Bestens geeignet. Eine Anleitung würde den Rahmen dieses Artikels jedoch sprengen.
Externe Visualisierungen (Auswahl)
CLIMAX
Sergej Müller’s „CLIMAX“ bedient sich 18 verschiedener grafischer Voreinstellungen von „Blue Water Waves“ bis „World Connection“, für die wiederum diverse Farbpaletten festgelegt werden können. Das Konfigurationsmenü ist über die Funktionstaste „F2“ erreichbar.
Geiss 1/2
Eines der besten externen Visualisierungen für Winamp ist sicherlich „Geiss II“ – im Gegensatz zu seinem nicht minder populären Vorgänger bietet die zweite Version ein größeres Klickrepertoire an Einstellungsfeatures an.
NeBuLa2
Ebenfalls schick in Szene zu setzen weiß sich die zweite Version von „Nebula“. Mit „F1“ kann ein OSD-Menü mit weiteren Einstellungsmöglichkeiten geöffnet werden. Zwischen Vollbild- und Fenstermodus kann mit dem Tastenkürzel „Alt“ – „Enter“ gewechselt werden.
MilkDrop
Durch seine Vielfalt glänzt „Milkdrop“. Auf leistungsstarken PCs können die Visualisierung zudem mit dem Tastenkürzel „Alt“ – „D“ als bewegtes „Desktop-Hintergrundbild“ eingebunden werden. Ein Hilfemenü ist über „F1“ erreichbar.
Monkey
Ryan Geiss’s „Monkey“ lädt zum virtuellen Flug durch ein nicht endloses 3D-Labyrinth. Die immer wieder neu gerenderten Tunnel und Abzweigungen sorgen für die notwendige Abwechslung. Ein Kontextmenü ist über die Funktionstaste „F1“ erreichbar.
Tripex
Räumlich wirkende Visualisierungen erzeugt Tripex. Ganz nach dem Motto „Klasse statt Masse“ stehen hier nur 12 vorgegebene Presets zur Verfügung, ein Teil deren Eigenschaften wie „Preference“, „Display Length“ und „Beat Sensitivy“ können jedoch im Reiter „Effects“ angepasst werden. Auch das Verwenden eigener Texturen ist möglich.
Siehe dazu auch: Eine kleine Auswahl an Winamp-Skins
| Musikverwaltung Kunst-und-Kultur | 25. November 2006
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Schlagwörter: albumlist, autoplay, die besten plugins für winamp, gen yar, winamp cover anzeige, winamp erweiterungen
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