Webseiten verfremden mit „rendr 2“

Der Browser-Editor „rendr 2“ weiß zwar weniger als ausgefeilte Formatierungshilfe zu überzeugen, doch mit seiner Änderungsvorschau in Echtzeit kann man kniffeligen Layoutproblemen schnell auf die Schliche kommen. Auch für HTML- und CSS Anfänger lohnt ein Blick über den Tellerrand, da die Auswirkungen der Eingriffe im Code direkt angezeigt werden.

Der Editor versteht sich dabei auf die Browser Mozilla Firefox und Opera, Nutzer des Internet Explorer einschließlich Version 6 bleiben außen vor. Die neue Beta-Version des Internet Explorer 7 wurde nicht getestet. Die eigentliche „Web 2.0 – Anwendung“ besteht aus den Reiterkarten „Markup“, „CSS“ und „Help“. Der Online-Editor lässt sich zudem dynamisch in Breite und Größe variieren.

Webseiten verfremden mit rendr2
Als Code-Vorlage diente hier der Internetauftritt von Spiegel-Online.de

Die bereits vorhandenen Inhalte unter „Markup“ werden zunächst gelöscht und durch den Quellcode der eigenen Seite (oder einer beliebigen anderen Internetseite) ersetzt. Gleichermaßen wird der Inhalt des CSS-Feldes ersetzt und schon kann es mit dem Editieren losgehen: Die Auswirkungen von Veränderung im Code auf die Ausgangsseite werden in Echtzeit preisgegeben – leider lässt dabei zum Teil die Geschwindigkeit zu wünschen übrig. Auch werden manche Bilder erst nach entsprechender Code-Berichtigung angezeigt. Selbst fremde Codeschnipsel – wie im Bildbeispiel die Startseite von spiegel-online.de – lässt sich mit Hilfe von „rendr 2“ verfremden. Für derartige Experimente empfiehlt sich zudem die Zusammenarbeit mit der Firefox-Erweiterung „Webdeveloper“ , die eine Symbolleiste mit zahlreichen nützlichen Werkzeugen für Entwickler bereithält. Mozilla Firefox Erweiterung Webdeveloper
Die Firefox-Erweiterung „Webdeveloper“ stellt für Entwickler eine mannigfaltige Anzahl an Informationen zur Verfügung.

So entlockt man auswärtigen Internetseiten in der neuen Menüleiste unter „CSS“ – „View CSS“ schnell die entsprechende Formatierung mit den „Cascading Style Sheets“. „Webdeveloper“ stellt ferner diverse Code-Validierungen, die graphische Verortung der CSS-Elemente auf Internetseiten sowie eine einfache „Resize“-Funktion zur Verfügung. Mit einer Weiteren Mozilla-Firefox-Erweiterung namens „Greasemonkey“ lassen sich die eigenen Veränderungen auf beliebige Websites – allerdings nur für den lokalen Nutzer sichtbar – anwenden.


Fazit:„rendr 2“ kann in bestimmten Fällen wertvolle Dienste für den Webentwickler erbringen und lädt zum Experimentieren mit fremden Layouts ein.

| | 25. August 2006 3103 x gelesen Schlagwörter: css, editor, firefox, html, rendr, webdeveloper

Waren diese Informationen hilfreich?

  • Currently 5.00/5
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Rating: 5.0/5(1 vote cast)

Artikel als Lesezeichen speichern:

Mister Wong del.icio.us Yahoo MyWeb Google Technorati Furl YiGG Taggle Folkd BlinkList Linkarena

Folgende Artikel könnten ebenfalls ihr Interesse wecken:


Aktuell: ARD, ZDF & Co mit „Zattoo“ übers Internet (Freeware, Windows, Linux, MAC OS X)

ARD, ZDF und Co kostenfrei über das Internet schauen: ZattooAngekündigt wurde es schon länger, seit 01. April schließlich sind sämtliche öffentlich-rechtlichen TV-Sender aus Deutschland über das Internet mit dem aus der Schweiz stammenden „Zattoo Player“ abrufbar – miserable Bildqualität und quälend lange Umschaltzeiten sind zwar geblieben, dafür gibt es jetzt immerhin einen elektronischen Programmführer (EPG).

...mehr darüber! veröffentlicht am 6. April 2008 in den Themengebieten Kommentare

Preisbock: USB-Ventilator für 6,23,- Euro

Preisbock: USB-Ventilator für 6,23 Euro 	Der Live-Shopping-Anbieter preisbock.de hat derzeit einen recht preiswerten USB-Ventilator für 3,33,- Euro (zzgl. 2,90 Euro Versand) im Angebot.

...mehr darüber! veröffentlicht am 14. August 2008 in den Themengebieten Kommentare

Audiophiler API-Einsatz

APIs im kreativen EinsatzAPI’s (application programming interfaces) bieten vielfältige Möglichkeiten, per Internet auf externe Datenarsenale zurückzugreifen und diese in eigene Anwendungen zu implementieren. Firmen wie Amazon, Flickr, Google oder Ebay stellen – zumindest teilweise kostenfrei – verschiedene API-Schnittstellen zur Verfügung. Das daraus durchaus sinnvolle und interessante Projekte entstehen können, beweisen Dimvision’s „MusicMap“ und Christoph Olszowka’s „Musicportl“.

...mehr darüber! veröffentlicht am 12. Dezember 2006 in den Themengebieten Kommentare

Leserkommentare

Artikel kommentieren