Der Browser-Editor „rendr 2“ weiß zwar weniger als ausgefeilte Formatierungshilfe zu überzeugen, doch mit seiner Änderungsvorschau in Echtzeit kann man kniffeligen Layoutproblemen schnell auf die Schliche kommen. Auch für HTML- und CSS Anfänger lohnt ein Blick über den Tellerrand, da die Auswirkungen der Eingriffe im Code direkt angezeigt werden.
Der Editor versteht sich dabei auf die Browser Mozilla Firefox und Opera, Nutzer des Internet Explorer einschließlich Version 6 bleiben außen vor. Die neue Beta-Version des Internet Explorer 7 wurde nicht getestet. Die eigentliche „Web 2.0 – Anwendung“ besteht aus den Reiterkarten „Markup“, „CSS“ und „Help“. Der Online-Editor lässt sich zudem dynamisch in Breite und Größe variieren.
Fazit:„rendr 2“ kann in bestimmten Fällen wertvolle Dienste für den Webentwickler erbringen und lädt zum Experimentieren mit fremden Layouts ein.
Eine echte Delikatesse für abgedrehte Flash-Fans (die Technologie ist im übrigen jetzt Adobe angehörig) gibt es auf den Internetseiten von [rathergood.com] (deutsche Übersetzung: besser gründlich) zu bestaunen. Eine der originellsten Flash-Animationen ist eine 3-Mann-Katzen-Band, die virtuell den Song “Outtathaway” der Vines zu covern ersucht. Um die Show zünftig genießen zu können, benötigt man neben ein paar Bier folgerichtig auch ein entsprechendes [Plugin] für den Firefox, beim Gegenpart von Microsoft dürfte dieses bereits vorinstalliert sein.
Viel Zeit hat sich Software-Primus Microsoft bei der Entwicklung der nunmehr siebenten Version seines beliebten Browser gelassen – möglicherweise zuviel, denn der Marktanteil ist innerhalb von zwei Jahren von ehemals über 90 auf nunmehr etwas über 80 Prozent zurückgegangen. Laut Stichprobe von Xitimonitor.com im Januar 2006 ist der Anteil des größten Konkurrenten, Mozilla Firefox, in Europa auf durchschnittlich über 20 Prozent, in Deutschland sogar auf 30 Prozent gestiegen – bei heise.de haben sich die Kräfteverhältnisse mit einem Marktanteil von über 40 (Mozilla Firefox) respektive 30 Prozent (Internet Explorer) inzwischen umgekehrt.
Dokumente im von Adobe Systems entwickelten PDF-Format sind sowohl in der universitären Lehre als auch im Alltagsleben kaum mehr wegzudenken. Wer jedoch meint, der beliebte „Adobe Reader“ sei das Maß aller Dinge, irrt. Mit „Foxit Reader“ und dem „PDF-XChange Viewer“ bieten sich zwei kostenfreie Alternativen an, die obendrein Adobe’s „Quasi-PDF-Monopol“ mit cleveren Zusatz-Features oder geringerem Speicherverbrauch Paroli bieten können.