Hilfsbereite Softwarelösungen, um den aktuellen Gesundheitszustand der heimischen Festplatte(n) in Erfahrung zu bringen, gibt es eigentlich genügend, etwa das beliebte „Speedfan“ zum Auslesen so genannter S.M.A.R.T.-Werte oder die Ultimate Boot CD, die viele Analyseprogramme auf einem bootfähigen Silberling bündelt. Für die passende Speicher-Diagnose bieten die meisten Hersteller aber auch kostenfreie Lösungen für Windows, die in der nachfolgenden Übersicht aufgelistet werden sollen
Fujitsu – Windows Diagnostics
Version: 1.0
Betriebssysteme: Windows 2000/XP/Vista
Sprache: Englisch
Funktionen & Besonderheiten: Quick Test, Extended Test
Link: fujitsu.com
Hitachi – Drive Fitness Test (nur für bootfähige Disketten/CD-ROM)
Version: 4.09b
Betriebssysteme: DOS (bootfähige Diskette/CD-ROM, Alternative: Ultimate Boot CD)
Sprache: Englisch
Funktionen & Besonderheiten: Unterstützt keine externen USB/Firewire-Medien, High confidence quick test, full media scan, exerciser, erase-boot-sector utility, low-level format utility
Link: hgst.com/hdd/support
Maxtor – PowerMax (eingestellt)
Nach der Übernahme durch Seagate scheint man die Entwicklung von PowerMax eingestellt zu haben. Zwar existiert ein passender Link auf dem englischsprachigen Internetauftritt von Seagate, die Weiterleitung erfolgt jedoch umgehend zu „Seatools“.
Samsung – HUTIL (nur für bootfähige Disketten/CD-ROM)
Version: 2.04
Betriebssysteme: DOS (bootfähige Diskette/CD-ROM, Alternative: Ultimate Boot CD)
Sprache: Englisch
Funktionen & Besonderheiten: –
Link: samsung.com/global/business/hdd/support
Seagate – SeaTools für Windows
Version: 1.1.0.7
Betriebssysteme: Windows 2000/XP oder Vista, benötigt .NET Framework v2.0
Sprache: Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch
Funktionen & Besonderheiten: Kurzer Festplatten-Selbsttest, Langer Festplatten-Selbsttest, Festplatteninformationen, einfacher Kurztest, einfacher Langtest, Erweiterte Tests
Link: seagate.com/www/en-us/support/downloads
Western Digital – Data LifeGuard Diagnostics für Windows
Version: 1.09b
Betriebssysteme: Windows 98SE, ME, 2000, XP, Vista (32-Bit)
Sprache: Englisch
Funktionen & Besonderheiten: Auslesen von SMART-Werten (auch anderer Hersteller). Testprogramme: Quick Test, Extented Test, Write Zeros
Link: support.wdc.com/de/download
Kategorie im Netzverzeichnis: Festplatten
| Systemwerkzeuge Hardware | 27. August 2007 14109 x gelesen Schlagwörter: datenrettung, diagnosewerkzeuge hdd übersicht, festplatte analysieren, festplattendiagnose„Dokumente und Einstellungen“ – ein Ordner, der sich bei der Mehrzahl der Windows-Nutzer dauerhaft im Gedächtnis eingeprägt haben dürfte, schließlich präsentiert ihn der Windows-Explorer vollautomatisch bei jedem Start. Wer seine Dateien jedoch an einem anderen Ort der heimischen Festplatte abgelegt und kein alternatives Dateiverwaltungswerkzeug wie den beliebten „Total Commander“ zur Verfügung stehen hat, muss sich Tag für Tag mit den gleichen sinnfreien Klick-Prozeduren im Windows-Explorer abmühen. Wesentlich effizienter und angenehmer wäre es da, wenn einem seine Ordner per Mausklick zur Verfügung stehen würden.
Die eingebaute Windows-Tastenkombination („Alt“ – „Tab“) zum schnellen Fensterwechsel ist zwar praktisch, aber zumindest unter Windows 2000/XP auch unübersichtlich und ziemlich hässlich. Der Südamerikaner Matías Moreno stellt mit „WinExposé“ eine passende Freeware zur Verfügung, die sich an der gleichnamigen Apple-Lösung von MAC OS X orientiert und schickes Fenster-Zapping ermöglicht.

Mit wachsender Anzahl an Softwareinstallationen kann Windows nicht nur langsamer werden, auch der Überblick über veraltete Programme und potenzielle Sicherheitslücken wird schwieriger. Der für die private Nutzung kostenfrei verfügbare „Personal Software Inspector“ (PSI) der dänischen Firma Secunia verschafft mit seiner umfangreichen Datenbank zeitsparende Einsicht in das versammelte Software-Tohuwabohu.