Telefonrechnung im Griff: Anruflisten mit „JFritz“ verwalten

Pubertierender Nachwuchs überrascht viele Erziehungsberechtigte – neben den üblichen Problemchen – meist auch mit dem saftigen Anziehen der heimischen Telefonrechnung. Besonders Handygespräche aus dem Festnetz sind bei Jugendlichen beliebt und treiben die Kosten in die Höhe – zum Glück gibt es mit der Open-Source-Lösung „JFritz“ ein ausgefeiltes Diagnosewerkzeug für die Anruflisten von AVM’s „FRITZ!Box“

Dank Implementierung in Java steht „JFritz“ für Windows, Mac OSX und diverse Linux-Distributionen zur Verfügung. Die aktuelle Version 0.6.2 benötigt daher Sun’s Laufzeitumgebung JRE für Windows ab Version 1.5.

Nach dem Download der rund 7 MByte großen ZIP-Datei muss diese entpackt werden, anschließend leitet ein Setup-Assistent durch den weiteren Installationsprozess.

Telefonkosten und Anruflistenverwaltung für die FRITZ!Box - JFritz

Nach dem ersten Programmstart folgt ein neuer Assistent, der für den reibungslosen Datenaustausch zwischen „JFritz“ und „FRITZ!Box“ sorgt. Die dort voreingestellten IP-Adressen (192.168.2.1) für den DSL-Router können belassen werden, eine einfache Verbindung ohne Telnet-Kenntnisse ermöglicht die Auswahl „FRITZ!Box Anrufmonitor“.

Telefonkosten und Anruflistenverwaltung für die FRITZ!Box - JFritz

Danach genügt ein Klick auf den grünen Synchronisations-Button oben Links, um die Fritzeigene Anrufliste in die Java-Lösung zu verfrachten. Die Spalten (Typ, Zeitpunkt, Rufnummer, MSN, Dauer u.a.) lassen sich individuell anordnen und sortieren.

„JFritz“ bietet ferner eine Datenexport-Möglichkeit im CSV-Format an, die später –
beispielsweise mit diversen Tabellenkalkulationslösungen – nachbearbeitet oder archiviert werden können. Eine umfangreiche Dokumentation und Tipps bietet auch das Entwickler-Wiki unter http://www.jfritz.org/wiki/.

Fazit: „JFritz“ bietet einen deutlichen Mehrwert gegenüber der standardisierten „FRITZ!Box“-Anrufliste: So lassen sich die Daten schnell (z.B. nach Anruflänge oder Datum) sortieren und archivieren. Auch das Einblenden der Netzbetreiber-Logos neben den Rufnummern ist praktisch. Für Familien oder Studenten-WGs bietet sich „JFritz“ gut als zentrale „Ruflisten-Verwaltungslösung“ an.

Download: JFritz

| | 24. März 2007 5980 x gelesen Schlagwörter: jfritz, open source, telefonkosten fritz!box verringern

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