Dass sich eine – im wahrsten Sinne des Wortes – schräge Spielidee nicht zwangsläufig im Portmonee widerspiegeln muss, zeigt der kostenlose Büropausenfüller „Neverball“. Mit ruhiger Hand und etwas Geduld wird hierzu eine Kugel durch verschiedene Labyrinthe gesteuert, Geschwindigkeit und Richtung des Spielballs koordiniert man dabei indirekt über den Neigungswinkel der Spielebene – ein interessantes Konzept, das durchaus „Suchtpotenzial“ besitzt.
Insgesamt 25 abwechslungsreiche Missionen stehen nach der Installation des englischsprachigen Spiels zur Verfügung. „Neverball“ versteht sich neben Windows 2000/XP auch auf die Betriebssysteme Linux, FreeBSD und OSX. Zwingend erforderlich ist eine funktionsfähige OpenGL-Umgebung sowie ein halbwegs flotter Prozessor ab 500 MHz.
Nach dem Download entpackt man das entsprechende Archiv in einen Ordner seiner Wahl und startet das Spiel per Doppelklick auf „neverball.exe“. In der Startleiste oder dem Desktop sucht man vergeblich ein entsprechendes Symbol, da es das Programm schlicht und ergreifend nicht anlegt. Unter „Options“ kann man das Spiel anschließend nach Gutdünken einrichten. So stehen verschiedene Auflösungen von 640×480 bis 1600×1200 Pixel zur Verfügung, auch die grafischen Details sowie Musik- und Effektlautstärke lassen sich hier individuell justieren. Für Anfänger empfiehlt sich die Schwierigkeitsstufe „Neverball Easy“ – denn neben der Kunst, möglichst viele Münzen mit seiner Kugel einzufangen, ohne dabei von der Spielebene zu rollen, läuft im Hintergrund eine unbarmherzige Stoppuhr, die je nach Schwierigkeitsgrad unterschiedliche Zeitetats zum Lösen der teilweise recht kniffeligen Aufgaben zur Verfügung stellt. Hat man genügend Münzen gesammelt, muss man den Spielball nur noch in den Zielkorridor manövrieren.
Fazit: „Neverball“ ist eine interessante Mischung aus Arkade,- Rätsel- und Geschicklichkeitsspiel und reicht für ein paar abwechslungsreiche Minuten in der Mittagspause allemal aus.
| Spiele Software | 14. September 2006 8048 x gelesen Schlagwörter: geschicklichkeit, neverball, opensource, pausenfüller, spiel
Kurzweilige Spielfreude ermöglicht das mit einer Physik-Engine ausgestattete Experimentalspiel „Knock the Monster“ von Kloonigames.com.
Zwar befindet sich der Nachfolger des beliebten Geschicklichkeitsspiels Blobby noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium, taugt mit der vor einem knappen halben Jahr unter der GPL veröffentlichten Alpha 6 aber durchaus zum Ausprobieren.
Wer noch auf der Suche nach einem zweckmäßigen Büropausenfüller ist, findet möglicherweise in Form des First-Person-Shooter „AssaultCube“ den passenden Zeitvertreib. Die nur 18,3 Mbyte große Freeware steht gleich für drei verschiedene Betriebssysteme zur Verfügung, braucht keine besonders anspruchsvollen Hardwarevoraussetzungen und besitzt sowohl einen Single- als auch Multiplayermodus.