Akrobatische Showeinlagen, gepaart mit einer Mischung aus Motocross und 2D-Jump and Run, verspricht das OpenSource-Spiel X-Moto. In 44 verschiedenen Welten gilt es, mit viel Fingerspitzengefühl die vielfältigen und kniffeligen Rennstrecken zu meistern, rote Erdbeeren einzusammeln und den Fahrer unbeschadet zur „Zielblume“ zu verfrachten. Was sich auf den ersten Blick einfach anhört, wird durch die ausgefeilte Spielephysik nicht gerade erleichtert.
X-Moto steht für die Betriebssysteme Windows 2000/XP, Mac-OSX (Power PC und Intel-Hardware) als auch Linux zur Verfügung. Nach der Installation kann das Spiel im Menüpunkt „Options“ nach persönlichen Vorlieben eingerichtet werden, beispielsweise Spielauflösung, Klangqualität, Statusanzeigen oder der Internetzugriff auf neue Levels.
Videoschnipsel: X-Moto in Aktion:
Die ersten Spielrunden dienen zur Eingewöhnung in die ungewöhnliche Spieldynamik. Maus oder gar ein Gamepad sind nicht von Nöten, stattdessen wird das fragile Motocross-Gefährt – erfreulich intuitiv – über wenige Pfeiltasten chauffiert:
Tastaturbelegung X-Moto:
Pfeiltaste hoch = Beschleunigen
Pfeiltaste runter = Bremsem
Pfeiltaste links = Maschine gegen den Uhrzeiger-Sinn drehen
Pfeil rechts = Maschine im Uhrzeiger-Sinn drehen
Leertaste = Richtungswechsel
Enter = Runde von neuem Beginnen
Escape = Pause/ Menü öffnen
F12 = Screenshot
Unter dem Menüpunkt „Level-Packs“ finden sich außerdem drei verschiedenen Tutorials, in denen Neulinge die grundlegende Steuerung, Sprünge sowie das so genannte „Wheeling“ erlernen können. Mit steigendem Level- und Schwierigkeitsgrad wächst der Anspruch an die feinmotorischen Fähigkeiten des Spielers weiter an. Alle Spielrunden bleiben aber frei wählbar.
Auch die Umgebung wie Felsvorsprünge oder scharfe Kanten können helfen, dem Motocross-Gefährt einen passenden Drift in die richtige Richtung zu verabreichen. Vergleichswerte von Rundenzeiten anderer Spieler sind auf der X-Moto-Homepage abrufbar, neue Strecken lassen sich dort ebenfalls herunterladen. Kreativen Persönlichkeiten steht es per Level-Editor außerdem frei, eigene Hindernis-Parcours für das Spiel zu entwerfen.
Fazit: X-Moto ist eine Paradebeispiel dafür, das liebevoll gestaltete 2D-Spiele trotz der brachialen Grafikkonkurrenz aus dem 3D-Lager durchaus eine Daseinsberechtigung in der bunten PC-Spielewelt besitzen. Empfindliche Steuerung, wirklichkeitsnahe Physik sowie die aktive Community von X-Moto machen das Spiel zu einem echten Geheimtipp.
Bildergalerie:
| Spiele Software | 10. Oktober 2006
6851 x gelesen
Schlagwörter: freeware, kampf gegen die schwerkraft x-moto, opensource
Zwar befindet sich der Nachfolger des beliebten Geschicklichkeitsspiels Blobby noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium, taugt mit der vor einem knappen halben Jahr unter der GPL veröffentlichten Alpha 6 aber durchaus zum Ausprobieren.
Während sich Spielepublisher Atari noch über die Qualitäten des fünften Teils der Survival-Horror-Serie „Alone in the Dark“ mit der Fachpresse streitet, können Fans den Beginn von Edward Carnbys Abenteuern auch auf aktuellen PCs frönen.
„Pteroglider“ ist ein innovatives Shoot’Em up mit schicker DirectX-9-Grafik, welches sich sowohl Maus als auch Tastatur zur Spielesteuerung bedient.