Bereits 1972 veröffentlichte Atari Inc. mit „Pong“ eines der ersten Videospiele überhaupt, die sich schnell einer globalen Fangemeinde auf Konsolen, Spielautomaten und PCs erfreuen konnten. Steve Taylor’s „Plasma Pong“ adaptiert das bekannte Spieleprinzip in einen an Winamp-Visualisierungen erinnernden Plasma-Brei.
Die aktuelle Version 1.3c von „Plasma Pong“ steht sowohl für Windows XP/Vista, Update: Chip.de als auch Mac OS X 10.4+ (Power PC oder Intel x64-Architektur) kostenfrei zur Verfügung. Die Windows-Version kommt mit einer Setup-Routine daher, nach der Installation kann das Spiel unter „Alle Programme“ – „Plasma Pong“ – „Plasma Pong“ gestartet werden.
Im Gegensatz zu Ataris Urvater aller Pong-Spiele besitzt „Plasma Pong“ neben dem Multi- auch einen Singleplayer-Modus. Der farbenprächtige 3D-Anblick der Plasma-Suppe und die nett gemachte musikalische Hintergrundbeschallung haben „Plasma Pong“ unter anderem in die Kategorie „Best Indie Games 2007“ des englischsprachigen Internetmagazins „Wired“ verholfen.
Spielesteuerung:
Mauscursor: Bewegen des Spielbalkens
Linke Maustaste: Plasmainjektion ins Spielfeld
Rechte Maustaste (gedrückt): Plasma anziehen
Rechte Maustaste (loslassen): Plasma-Schockwelle ins Spielfeld
In den Optionen von „Plasma Pong“ lassen unter anderem Spieleauflösung und die Dynamik des Plasma-Spielfeldes nach individuellen Vorlieben arrangieren.
Fazit: „Plasma Pong“ versprüht mit seinem dynamischen, interaktiven Plasma-Spielfeld und der opulenten Grafik durchaus einen gewissen Reiz. Einfachere Pong-Derivate lassen sich aber auch per Browser (benötigt Java) spielen.
Der Computerspiele-Hersteller Electronic Arts stellt seinen Klassiker „Command & Conquer – Red Alert“ kostenfrei in einer englischen Version zum Download zur Verfügung. Das Spiel läuft allerdings nur unter Windows XP/2000/98/Me und 95, Vista-Nutzer bleiben außen vor.
Auch in diesem Jahr haben sich über das Osterwochenende zirka tausend Computerkreative der Demoszene in Bingen am Rhein unter dem Motto „Digital Garden“ versammelt, um sich mit ihren digitalen Kunstwerken im Wettbewerb zu messen.
Abseits des Spiele-Mainstreams findet sich eine Vielzahl alternativer Konzepte des digitalen Zeitvertreibs. Die Netzseite „experimentalgameplay.com“ ist dabei eine echte Fundgrube für exotische Spiele-Ideen.
Leider hat Atari rechtliche Ansprüche geltend gemacht und Plasma Pong ist daher nicht verfügbar. Steve Taylor sitzt aber, wie er mir vor längerer Zeit mailte, an ganz neuen Projekten, die sich sehr gut anhörten. Ich hoffe er stellt bald wieder was online ;)
am 17 Juli 2008, 18:03.