Spezial: Eigenen Musikserver auf die Beine stellen

Wer sein digitales Musikarchiv in den eigenen vier (WG)Wänden verteilen oder übers Internet abrufen möchte, findet mit der Open-Source-Lösung „sockso“ den wohl einfachsten Musikserver der Welt.

Sockso: Musikserver für Jedermann.

Einfach: Mit „sockso“ lässt sich über das Internet die eigene Musiksammlung von überall aus abrufen.

Prinzipiell stellt „sockso“ das heimische Musikarchiv über ein schickes Webinterface entweder im lokalen Netzwerk oder über das Internet bereit. Die Bedienung der Software gelingt trotz englischsprachiger Benutzeroberfläche selbst Laien, nicht einmal eine Installation ist notwendig.

Grundlegende Voraussetzung für „sockso“ ist eine installierte Java-Laufzeitumgebung (Java Runtime Environment, JRE). Anschließend braucht lediglich das entsprechende ZIP-Archiv in einen beliebigen Ordner entpackt und der Sockso-Musikserver per Klick auf „sockso.jar“ gestartet werden.

„sockso“ verfügt zum einen über eine grafische Benutzeroberfläche zur Konfiguration des Servers selbst, zum anderen über ein sehenswertes Webinterface, über welches Musik angehört, gesucht oder herunter geladen werden kann.

Musikserver-Konfiguration

Den Musikserver von sockso zu konfigurieren fällt auch Laien leicht.

Sortiert: Konfiguration des Musikservers.

Die Konfiguration des Servers ist simpel: Über fünf Reiter lassen sich Wiedergabelisten verwalten („Music“), Ordner in die Musikdatenbank einpflegen („Collection“), Nutzer anlegen („Users“), grundlegende Einstellungen tätigen (Port, Uploads, Scan-Intervalle etc; „General“) und die passenden Audio-Codecs auswählen. Sockso unterstützt neben dem verbreiteten MP3-Format auch das freie OGG, propritäres WMA und verlustfreies FLAC.

Webinterface

Sockso verfügt über ein schickes und intuitives Webinterface.

Schick: Musik über das Webinterface abrufen.

Die grafische Benutzeroberfläche wirkt aufgeräumt und funktional: Unter „Browse“ lässt sich alphabetisch durch die Künstler-Sammlung switchen, ebenso stehen die beliebtesten Songs und ein Zufallsmodus zur Verfügung. Zur Wiedergabe von Musik besitzt Sockso einen integrierten Flash-Player, alternativ dazu lassen sich auch Programme wie Winamp oder iTunes zum Streamen nutzen. Neben der normalen Ordner-Ansicht kann auch die von iTunes bekannte Cover-Flow-Ansicht gewählt werden, sie funktioniert je nach vorhandenem Cover-Material leider nicht immer fehlerfrei und lieferte im Test zum Teil verzerrte Vorschaubilder. „sockso“ erlaubt es außerdem, einzelne Titel oder ganze Alben auf den eigenen PC herunter zu laden.

Fazit: Mit „sockso“ lässt sich die heimische Musiksammlung problemlos auf Arbeit abrufen oder im Heimnetzwerk verteilen. Das intuitive Webinterface und die einfache Server-Konfiguration bereiten dabei auch Laien Freude.

Download: Sockso, Musikserver, Java, ZIP, Windows, 3,15 MByte

Netzauftritt: sockso.pu-gh.com

Kategorie im Netzverzeichnis: Wiedergabe-Software mit Medienverwaltung

Bilderstrecke: Sockso: Der einfachste Musikserver der Welt

Sockso unterstützt MP3, OGG, WMA und FLAC, die entsprechenden Codecs lassen sich individuell konfigurieren.

Die Nutzerverwaltung von sockso erlaubt nur bestimmten Gästen den Zugriff auf die eigene Musiksammlung.

Es lassen sich beliebig viele Verzeichnisse in die Datenbank von Sockso hinzufügen.

Das Webinterface von Sockso kann als | | 19. Juni 2008 9990 x gelesen Schlagwörter: eigene musik übers internet hören, musik per browser, musikserver, open source, sockso

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