Festplattendefekte, zerstörte Partitionstabellen, Virenbefall: Ist der PC-Super-GAU einmal eingetreten, braucht es zuverlässige Diagnosewerkzeuge, um Hardware-Probleme schnell zu Identifizieren und daraus sinnvolle Gegenmaßnahmen abzuleiten. Die „Ultimate Boot CD“ bietet vom Prozessor-Test über Festplatten-Tools bis hin zum Virenscanner eine Vielzahl an Werkzeugen – allesamt auf einer kostenfreien, bootfähigen CD-ROM vereint.
Eine Parade-Disziplin der „Ultimate Boot CD“ ist die Festplatten-Diagnose: Zwar bieten die meisten Hersteller der magnetischen Speichermedien einzelne Überprüfungs-Werkzeuge zum Download an, allerdings lassen sich diese meist ausschließlich auf altmodischen Disketten-Laufwerke ausführen, die in den wenigsten modernen PC’s oder Laptops integriert sind. Schon die Basisvariante der „Ultimate Boot CD“ stellt entsprechende Werkzeuge von Fujitsu (Diagnostic Tool), IBM (Drive Fitness Test), Maxtor (Power Max), Samsung (Hutil, Shdiag), Seagate (SeaTools Desktop) und Western Digital (WD Diagnostic, Data Lifeguard) auf einem einzigen Silberling zur Verfügung.
Die „Installation“ der „Ultimate Boot CD“ gestaltet sich einfach: Zunächst kopiert man von diversen Download-Servern eine ZIP- oder selbstentpackende EXE-Datei auf den lokalen PC, anschließend brennt man die ISO-Datei auf eine handelsübliche CD-ROM. (Ahead Nero Express: „Disc Image“ bzw. „Gespeichertes Projekt“) In der –
im System-Bios einstellbaren – Boot-Reihenfolge muss danach (eventuell) das optische Laufwerk des PC’s an erste Stelle verfrachtet werden, nach einem Neustart stehen dann ausgefeilte Werkzeuge zur individuellen PC-Diagnose bereit, die mit den Pfeiltasten der Tastatur ausgewählt werden können.
„Ultimate Boot CD“ bietet neben gängigen Test-Routinen für Festplatten auch Wiederherstellungswerkzeuge für Partitionen (Testdisk, MBRWork), Arbeitsspeicher-Überprüfer (Memtest86, Windows Memory Diagnostic), Benchmark-Tools und – bedauerlicherweise – veraltete Virenscanner von AVG oder McAfee an.
Fazit: „Ultimate Boot CD“ gehört in jede gut situierte CD-ROM Sammlung anspruchsvoller PC-Nutzer. Im Falle ernstzunehmender Hardware-Defekte erspart der Silberling viel Zeit und bietet eine zuverlässige „Auf-Abruf-Diagnose“.
| Systemwerkzeuge Hardware | 7. März 2007 20330 x gelesen Schlagwörter: festplatte reparieren, festplattendiagnose auf boot cd, open source, systemdiagnose, systemwiederherstellung
Mit „Groupbar“ lassen sich unter anderem so genannte „Snapshots“ der auf dem Desktop versammelten Programme erzeugen und auf Knopfdruck wiederherstellen. Somit können verschiedene Softwarelösungen auf einmal gestartet werden, ohne diese einzeln über die Startleiste zu öffnen.
Um einen statistischen Zusammenhang zwischen dem Alter einer Windowsinstallation und lahmender Systemgeschwindigkeit nachzuweisen, braucht es wohl keine wissenschaftliche Untersuchung. Mit „EasyCleaner“ lassen sich zumindest einige Symptome wie überfüllte Autostarts, fehlerhafte Registry-Einträge oder verwaiste Dateien abmildern.
Neue Verzeichnisse im Windows-Explorer anzulegen erfordert zeitraubende Klickarbeit. Bequemer wäre da freilich der Einsatz eines Tastenkürzels, welches die clevere Freeware „bxNewFolder“ in Verbindung mit „F12“ zur Verfügung stellt.