Moderne Software-Schreibstuben wie Word oder Writer (OpenOffice) sind mit Funktionen und Schaltflächen geradezu übersättigt. Joaquín Bernal’s kleiner Editor Q10 möchte im Gegensatz dazu mit anderen Werten – nämlich seiner schlichten und augenfreundlichen Oberfläche – punkten und die Konzentration auf das Wesentliche lenken.
Q10 läuft in der aktuellen Version 1.2.21 unter Windows 2000/XP und Vista. Auf der Herstellerseite finden sich unterschiedliche Varianten, beispielsweise eine Installer,- eine ZIP,- sowie eine portable Applikation. Außerdem stehen zusätzliche Downloads mit Rechtschreibprüfung zur Verfügung, allerdings nur für den angelsächsischen Sprachraum. Zumindest die Sprache der Benutzeroberfläche lässt sich über das Tastenkürzel „STRG + L“ verändern, dabei stehen neben Englisch auch Deutsch, Holländisch, Italienisch, Spanisch und Portugiesisch bereit.
Die hier angebotene ZIP-Variante muss zunächst entpackt werden, anschließend kann die Software durch Doppelklick auf „q10.exe“ im Zielordner gestartet werden. Q10 läuft grundsätzlich im Vollbildmodus, Funktionen wie „Öffnen“, „Speichern“ oder „Einfügen“ werden über Tastenkürzel angesprochen. Eine Übersicht aller Befehle erhält man über die Funktionstaste „F1“ (siehe Bild).
„Q10“ lässt sich zusätzlich nach eigenen Vorlieben über das Tastenkürzel „STRG + P“ anpassen, dazu gehören Schriftart, Hintergrund- und Textfarbe, Textbreite, Absätze, Datumsformat oder Zeichenkodierung. Auch die akustische Untermalung bei der Schreibarbeit kann abgestellt werden, über den Reiter „Schnelltext“ können gezielt Phrasen oder bestimmte Satzbausteine eingefügt werden.
Fazit: Q10 ist ein unauffälliger Zeitgenosse, der zum Verfassen kleiner Notizen, Kurzgeschichten oder ähnlichem durchaus taugt. Dank dunklem Bildschirmhintergrund trotzt der Editor lichtstarken Flachbildschirmen und sorgt damit für entspannte Schreibarbeit – bearbeiten lassen sich aber leider nur Textdokumente (txt).
Download: Q10, Version 1.2.21, Standalone, ZIP, 360 KB
Netzauftritt: baara.com/q10/
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Moderne Software-Schreibstuben wie Word oder Writer (OpenOffice) sind mit Funktionen und Schaltflächen geradezu übersättigt. Joaquín Bernal’s kleiner Editor Q10 möchte im Gegensatz dazu mit anderen Werten – nämlich seiner schlichten und augenfreundlichen Oberfläche – punkten und die Konzentration auf das Wesentliche lenken.
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Die Freeware Dark Room ist ganz ähnlich zu Q10, hat den Vor- oder Nachteil, dass man sie auch im Fenstermodus benutzen kann (falls man doch nebenbei noch ein Chatfenster oder ähnliches offen hat).
am 7 Januar 2008, 19:41.