Rechenknecht per USB-Stick plombiert

Wer den stationären XP-Desktop in heimischen WG-Gefilden oder am Arbeitsplatz vor unbefugtem Zugriff schützen möchte, kann dies mit Dominik Hufnagel’s Freeware „StickSecurity“ einfach und schnell per USB-Stick realisieren. Hundertprozentigen Schutz bietet die Lösung zwar nicht, eine ausreichende Obhut des Rechners vor neugierigen Zeitgenossen, beispielsweise während der Mittagspause, gewährt es aber allemal.

Kerngedanke von „StickSecurity“ ist es, eine Datei namens „key.go“ als Schlüssel auf einem Datenträger (am praktischsten erweist sich dabei ein leicht zu handhabender USB-Stick) abzuspeichern, ohne die ein Zugriff auf den lokalen PC dann nicht mehr möglich ist. Zieht man das Wechselmedium ab, ist der Rechner gesperrt – auch nach einem Neustart. Zwar kann dieser Schutz unter Umständen durch das Entfernen der Software im sogenannten „Abgesicherten Modus“ umgangen werden, für kurzfristige Sicherheit reicht „StickSecurity“ in den meisten Fällen aber aus.

Nach dem Download der knapp 2,4 Mbyte großen Softwarelösung kann diese unter „Start“ – „Alle Programme“ – „StickSecurity“ – „StickSecurity“ eingerichtet werden. Zunächst wählt man dazu eine Sprache (bei der Testinstallation war dies nur „Deutsch“) und den entsprechenden Wechseldatenträger. Nach einem „Software-Neustart“ kann der Schutz per Klick auf das Häckchen „StickSecurity aktivieren“ mobilisiert werden.



Unter „Menü“ – „Aktionen“ finden sich außerdem diverse Optionen, welche beim Entfernen des USB-Sticks getätigt werden sollen. So kann der PC auf Wunsch gesperrt, heruntergefahren, der aktuelle Nutzer abgemeldet oder ein individuell ausgewähltes Programm gestartet werden. Unter anderem lässt sich hier auch der Eingangs erwähnte „Abgesicherte Modus“ deaktivieren.


Fazit: „StickSecurity“ stellt eine einfache und praktische Möglichkeit dar, den Rechner vor fremden Zugriffen zu schützen. Bleibt zu hoffen, das der entsprechende Schlüssel (z.B. auf einem USB-Stick) nicht im heimischen Ordnungssystem verschwindet.

Download „StickSecurity“: http://www.homedomsoftware.de/

Downloadtipp:

Picasa 2 – kostenlose Bildverwaltung von Google:

| | 8. Dezember 2006 5415 x gelesen Schlagwörter: freeware, rechner per usb stick schützen, usb-stick sperre

Waren diese Informationen hilfreich?

  • Currently 5.00/5
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Rating: 5.0/5(1 vote cast)

Artikel als Lesezeichen speichern:

Mister Wong del.icio.us Yahoo MyWeb Google Technorati Furl YiGG Taggle Folkd BlinkList Linkarena

Folgende Artikel könnten ebenfalls ihr Interesse wecken:


Creative dreht auf

Schon mit den technischen Details seiner neuen X-Fi-Soundkarten-Flagschiffe hebt Creative seine derzeitige Ausnahmestellung im Consumerbereich hervor. X-Fi steht hierbei für “Xtreme Fidelity” – also möglichst detailgetreue und qualitativ hochwertige Musik- und Audiowiedergabe. Der komplett neuentwickelte DSP (Digital Signal Processor) kann mit seinen über 51 Millionen Transistoren, die selbst einen Intel Pentium IV der ersten Generation in den Schatten stellen und die die satte 24-fache Leistung des Vorgängerchips bieten, bis zu 10 Milliarden Befehle pro Sekunde verarbeiten.

...mehr darüber! veröffentlicht am 21. Januar 2006 in den Themengebieten Kommentare

Essenzielle Freeware für den „Pocket PC“

Freeware für den Pocket PC - die besten Werkzeuge für Windows Mobile und SmartphonesSo genannte „Smartphones“ bündeln Mobiltelefon und Organizer in einem Gerät. Mit den passenden Freeware-Tools für Windows Mobile (Windows CE) kann der „Handy-Taschencomputer“ zur „eierlegenden Wollmilchsau“ umfunktioniert werden: Ideenverwaltung, Spiele-Emulator, Stimmgerät, Teeuhr, MPEG4-Wiedergabe oder ein Lebensmittelzusätze-Lexikon sind nur ein winziger Auszug an kostenfreien Werkzeugen, die im nachfolgenden Artikel unter die Lupe genommen werden sollen.

...mehr darüber! veröffentlicht am 16. März 2007 in den Themengebieten Kommentare

Augenschonende Nachtschicht

Philips AmbilightDer holländische Elektronikriese Philips macht es mit seiner Ambilight-Technologie für LCD-Fernseher vor: Die heimische Flimmerkiste wird dabei von verschiedenen Farb- und Lichteffekten umgeben, die laut Hersteller die Iris entspannen und so zu einer geringeren Augenbelastung führen sollen. Mit etwas Aufwand und technischem Geschick lässt sich dieses Funktionsprinzip auch auf moderne und leuchtstarke TFT-Bildschirme übertragen.

...mehr darüber! veröffentlicht am 29. August 2006 in den Themengebieten Kommentare

Leserkommentare

Artikel kommentieren