Die Preise für Arbeitsspeicher ( RAM, Random Access Memory ) sind auf Dauer-Talfahrt: Was die Hersteller ärgert freut den Verbraucher: Aktueller DDR2-800-Speicher ist bereits ab rund 19,- Euro zu haben – und zwar für ein üppiges 1-GByte-Modul (1024 MB).
DDR-Speicher ist fast doppelt so teuer wie vergleichbare DDR2-Module (Quelle: Wikipedia, Lizenz: GNU FDL, Hersteller verfremdet)
Selbst der DDR2-Speicher vom Markenhersteller (Qimonda, Samsung u.a.) im Gigabyte-Paket ist für rund 25,- Euro erhältlich. Damit lassen sich aktuelle Hauptplatinen, etwa AM2-Boards (AMD) oder Intels Sockel 775, preisgünstig erweitern. Auch das Aufrüst-PC-Projekt profitiert von den niedrigen Speicherpreisen, für zusätzliche 50,- Euro verfügt das Referenzsystem jetzt über satte 3 GByte Arbeitsspeicher.
Besitzer älterer Systeme, etwa Sockel A/754/939 (AMD) oder 775 (Intel), müssen für eine Speicheraufrüstung deutlich tiefer ins Portemonnaie greifen, bei DDR-DIMMS kostet ein 512-MB-Modul etwa 20,- Euro, 1024 MB sind ab rund 40,- Euro zu haben.
Noch teuerer sind 512 MByte SDRAM (PC-133), der rund 45,- Euro kostet. Auch beim neuen Speicherstandard DDR-3 kalkulieren die Hersteller mit einem satten Aufschlag: 512 MByte schlagen mit mindestens 70,- Euro zu Buche, das 1-GByte-Modul ist ab rund 130,- Euro zu haben – und damit über sechsmal so teuer wie ein vergleichbarer DDR2-800-Speicherbaustein.
Trotz verhältnismäßig niedriger Kosten gestaltet sich das Aufrüsten von Arbeitsspeicher für den heimischen Desktop-PC keineswegs trivial: Insbesondere OEM-Systeme aus dem Discount-Segment verfügen meist nur über zwei Steckplätze, die im schlimmsten Falle beide belegt sind. In aktuellen Systemen sollte der RAM im schnelleren Dual-Channel-Modus betrieben werden – dafür sind zwei gleich große und möglichst baugleiche Module Grundvoraussetzung. Auch ein Blick in die Kompatibilitätslisten der Hauptplatinen-Hersteller kann lohnen, um mögliche Inkompatibilitäten zwischen unterschiedlichen RAM-Kombinationen auszuschließen.
Festzuhalten bleibt schlussendlich, dass ein weiterer Preisverfall bei gebräuchlichem DDR2-Speicher wohl nicht zu Erwarten ist: Mit durchschnittlich 25,- Euro pro GByte-Modul dürfte das Ende der Fahnenstange und letztlich auch die Schmerzgrenze der Hersteller erreicht sein – trotz des weiter steigenden Euro-Kurses, der „Dollar-Bezahlte-Importe“ prinzipiell begünstigt.
| Hardware Netzentdeckung | 1. November 2007 3936 x gelesen Schlagwörter: arbeitsspeicher, ddr, ddr2-800, dimm, ram, ram preisvergleich, sdram
Vorgeschichte: Auf Heise Online konnte man für die Teilnehmer des Wettbewerbes “Mach flott den Schrott” votieren. Eine unscheinbare Lampe aus übereinander gestapelten CD-Rohlingen gewann dabei mein Interesse, und glücklicherweise war auch gleich die Internetseite des “geistigen Schöpfers” dieser verrückten Idee mit angegeben.
Möchte sich eine vorher fehlerfrei werkelnde Festplatte selbst formatieren heißt das nicht zwangsläufig, dass ein Platten-Defekt vorliegt. Möglicherweise wurde „lediglich“ die Partitionstabelle beschädigt – glücklicherweise gibt es mit Christophe Grenier’s „TestDisk“ ein mächtiges Open-Source-Werkzeug, das auch in scheinbar aussichtslosen Situationen verschollene Partitionen (FAT32/NTFS) wiederherstellen kann.
Die Preise für Arbeitsspeicher ( RAM, Random Access Memory ) sind auf Dauer-Talfahrt: Was die Hersteller ärgert freut den Verbraucher: Aktueller DDR2-800-Speicher ist bereits ab rund 19,- Euro zu haben – und zwar für ein üppiges 1-GByte-Modul (1024 MB).