Kleine MP3-Sticks taugen als preiswerte Wechseldatenträger und mobile Audiobegleiter gleichermaßen. Mit Arvid Zimmermann’s „Mix2Stix“ lässt sich Musik zufällig und nach individuellen Vorgaben auf die Winzlinge verfrachten.
„Mix2Stix“ (aktuelle Version: 1.1.4) wurde mit der plattformunabhängigen Sprache Java programmiert – unter Windows benötigt man dafür das Java Runtime Environment (JRE), welches hier zur Verfügung steht. Die Software muss nicht installiert werden: Einfach das entsprechende ZIP-Archiv herunterladen und „Mix2Stix“ im Zielverzeichnis („Mix2Stix.jar“) starten.
Die Programmoberfläche wirkt wohlgeordnet und übersichtlich. Um von Englisch auf Deutsch umzusteigen, im Menü „Language“ – „load language“ wählen und die Sprachdatei „deutsch.trn“ auswählen. Anschließend können Quellverzeichnis(e) und der Zielpfad angegeben werden. Dabei sind auch mehrere, jeweils mit einem Semikolon getrennte, Quellen möglich.
Wer seinen MP3-Stick auch als Wechseldatenträger für musikfremde Daten verwendet, kann eine MByte-Zahl („MB maximal“) angeben, um den Datentransfer auf eine bestimmte Größe zu begrenzen. „Mix2Stix“ verfügt ferner über einen Dateifilter, der den Kopiervorgang auf bestimmte Dateitypen begrenzt (siehe Bild). Um die getätigten Einstellungen nicht jedes Mal neu eingeben zu müssen, lassen sich die Parameter auch speichern („Programm“ – „Einstellung speichern“), eine LOG-Datei (siehe Bild) gibt Auskunft über die getätigten Kopierprozesse.Im Test verrichtete das Werkzeug seine Dienste problemlos – und garantiert musikalische Abwechslung, zum Beispiel auf langweiligen Zugfahrten.
Download: Mix2Stix, Windows, ZIP, 164 Kbytes
Netzauftritt: software.azett.com
Kategorie im Netzverzeichnis: Musikvorschlagsysteme
Man möchte meinen, dass Computer keinerlei Sinne für ästhetische Formen und Farben besitzen. Mit dem Fraktal-Generator Apophysis lassen sich dennoch erstaunliche Resultate durch pure Rechenkraft erzielen, die einen fast vom Gegenteil überzeugen könnten – 39 Desktop-Hintergrundbilder stehen dafür zum Download bereit.
Microsoft’s neuster Betriebssystem-Sprössling Vista kommt mit einem überarbeiteten Startmenü daher. Wer den gleichen Bedienkomfort auch unter Windows XP ausprobieren möchte, muss nicht zwangsläufig auf die aktuelle Windows-Version upgraden – die clevere Freeware „ViStart“ macht’s möglich.
Programmstarter und Dateifinder sind praktisch: Statt sich durch Explorer-Verzeichnisstrukturen oder das Windows-Startmenü zu hangeln erreicht man sein Ziel dabei über eine Suchmaske. „nDroid“ hat aber auch noch einiges mehr auf Lager.
Salut und vielen Dank für den netten Artikel :)
Wollte nur noch anmerken, daß Mix2Stix natürlich auch auf anderen Betriebssystemen als Windows läuft – Hauptsache, es ist eine Java-Laufzeitumgbung installiert.
Viele Grüße,
am 8 November 2007, 16:32.der Autor von Mix2Stix ;)