Pop-Art am PC: „Andy Warhol Replicator / Pop Art Studio 2.0”

Am 09. Mai soll beim Auktionator „Christie’s“ in New York Warhols wohl prominentestes Werk unter den Hammer kommen: Mit einem Schätzwert von rund 11 Millionen Euro ist „Lemon Marilyn“ aber eher für den kapitalkräftigen Kunst-Fetischisten geeignet – dafür kann Ottonormalverbraucher mit der holländischen Trial-Version von „Pop Art Studio“ auf relativ simple Art und Weise ähnliche Effekte am heimischen Rechner erzielen.

„Pop Art Studio 2.0“ (auch unter der alten Bezeichnung: „Andy Warhol Replicator“ bekannt) steht für Windows2000/XP zur Verfügung und benötigt die Microsoft .NET Erweiterung. Nach dem Download und Installation des rund 10 MByte großen Software-Werkzeugs kann entsprechendes Pixelmaterial aus dem privaten Bildarchiv unter „File“ – „Open“ geladen und mit entsprechenden Pop-Art-Effekten verziert werden. Transparenz, Weichzeichner und Kontrast können über die dazugehörigen Schieberegler angepasst werden.

Andy Warhol Replicator / Pop Art Studio: Andy Warhol am PC imitiert

(Bild: Privat / Tito & Tarantula )

Zwar besitzt die kostenfreie Trial-Version sämtliche Features der Kaufvariante, nur eben das Abspeichern der manipulierten Bilder ist nicht möglich, dafür werden 49,- Euro beziehungsweise 15,- Euro (Update) fällig.

Für das stets „entlaubte“ Studenten-Portemonaie eignet sich aber auch durchaus das für die private Nutzung unentgeltlich zur Verfügung stehende Programm „IrfanView“. Simple „Pop-Art-Effekte“ können damit per Farbreduktion (Menü: „Image“ – „Decrease Color Depth“) erzeugt werden, was bei ausgewachseneren Bildbearbeitungslösungen wie Adobe Photoshop ebenfalls kein Problem darstellt. Unter letzterem lässt sich Andy Warhols Kunstkonzept unter anderem auch über die eingebetteten Verlaufsumsetzungen imitieren.

Andy Warhol Replicator / Pop Art Studio: Andy Warhol am PC imitiertAndy Warhol Replicator / Pop Art Studio: Andy Warhol am PC imitiert

Fazit: Die Umsetzung von Pixelbildern in „Pop-Art“ ist sicherlich vom persönlichen Kunstgeschmack abhängig, mit der Trial-Version von „Pop Art Studio“ oder dem Allroundwerkzeug „IrfanView“ lassen sich dennoch mit wenig Zeitaufwand ansprechende Ergebnisse realisieren.

Siehe zu „IrfanView“ auch:

Bildschirmfotografie mit IrfanView vereinfacht

Bildermassen mit IrfanView bändigen

| | 21. März 2007 23727 x gelesen Schlagwörter: andy warhol am pc, irfanview, kunst der reduktion, pop-art

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