Neue Netbooks: Datacask 1014a von Fukato, Fujitsu-Siemens bringt AMILO Mini

Der Potsdamer IT-Distributor Fukato macht eine 90-Grad-Kehrtwende, verzichtet auf alle bisher angekündigten Netbooks und möchte sich mit dem jupiter 1014a zukünftig auf „Business-Anwender“ beschränken. Auch Fujitsu-Siemens präsentiert zur IFA ihr erstes Netbook, das AMILO Mini Ui 3520.

Datacask jupiter 1014a


Datacask jupiter 1014a, Quelle: Fukato

Produktankündigungen sind anscheinend eine Spezialität von Fukato: So sollte bereits im Mai 2008 mit dem jupiter 0817a das erste Netbook mit 8-Zoll-Display an Händler ausgeliefert werden, später ein mit fernöstlichem X-Burst-CPU ausgestattetes Netbook für nur 199,- Euro und schließlich war für Mitte August der jupiter 1010a mit großem 10-Zoll-Display und AMD Geode LX geplant.

In einer gestern veröffentlichten Pressemitteilung heißt es nun von Geschäftsführer Dr. Jürgen Rakow lapidar: „Die bisher angekündigten datacask jupiter Modelle werden nicht auf den Markt kommen, um die Kundenerwartungen nicht zu enttäuschen.“ – stattdessen will man mit dem jupiter 1014a mit 10,2-Zoll messendem Display (1024×600 Bildpunkte), Intel Atom Prozessor N270 (1,6 GHz, 512 KB L2-Cache), 1 GB RAM und 160 GB-Festplatte (Windows-XP-Variante) durchstarten.

Neben dem Redmonder Betriebssystem ist auch eine (nach eigenen Angaben) auf der Linux-Distribution Knoppix basierende freie Betriebssystemvariante in Arbeit. Außerdem soll der jupiter 1014a über WLAN, Webcam, einen integrierten Card-Reader und Stereolautsprecher verfügen. Genauere Angaben zur Schnittstellenausstattung macht Fukato nicht. Die Laufzeit des Netbook soll bis zu vier Stunden betragen. Die Linux-Variante des 1,2 kg schweren Netbooks soll schließlich ab 369,- Euro Ende September verfügbar sein, das jupiter 1014a mit Windows XP „einige Wochen später“.

Bleibt zu hoffen, das Fukato diesmal den Ankündigungen auch Taten folgen lässt, auch wenn sich der jupiter 1014a nicht von Konkurrenzprodukten mit 10,1-Zoll-Displays – etwa die One A400-Serie (schwächere VIA-CPU, Linux, ab 319,- Euro) oder dem Asus Eee PC 1000H (Laufzeit bis zu 6 Stunden, Windows XP, 160 GB Festplatte, ab 4. September erhältlich) – absetzen kann.

Quelle: fukato.de

Fujitsu-Siemens AMILO Mini Ui 3520

Fujitsu-Siemens AMILO Mini Ui 3520

Mit dem AMILO Mini (ab Oktober 2008 für 399,- Euro) steigt eine deutsche Branchengröße in den Netbook-Markt ein: Ausgestattet mit einem 8,9-Zoll-Display (1024×600 Bildpunkte), Intel Atom N270 1,6 GHz, 1 GByte RAM, Intel Chipset (945GSE, 533 MHz FSB) und diversen Festplattengrößen (60, 80, 120 GB; 4200rpm, 2 MB Cache) hebt sich auch dieses Netbook nicht allzu sehr von der Konkurrenz ab. Immerhin sollte das bis zu 220 cd/m² helle und entspiegelte Display für den Außeneinsatz auch bei sonniger Umgebung taugen, ferner ist die Ausstattung mit Bluetooth 2.1 und einer ExpressCard-Schnittstelle neben zwei USB-Anschlüssen, 1,3-Megapixel-Webcam, WLAN (802.11b/g), LAN (RJ-45, 10/100 Mbps), VGA, Array-Mikrophon sowie einem 4-in-1-Kartenleser durchaus üppig.

Optisch missfällt der im Vergleich zu anderen Netbooks der 8,9-Zoll-Klasse zu groß geratene Display-Rahmen, möglicherweise plant Fujitsu-Siemens ein späteres Modell mit größerem Display. Mit auswechselbaren Covern kann die Bildschirmrückseite mit bis zu fünf verschiedenen Farbvarianten ausgestattet werden, ebenso soll es eine transparente Hülle geben, unter welche eigene Motive gesteckt werden können.

Das Fujitsu-Siemens AMILO Mini soll ab Oktober 2008 mit Windows XP Home (SP3) und wahlweise 60 oder 80 GB großen Festplatten ab 399,- Euro auf den Markt kommen.

Quelle: fujitsu-siemens.com

Bilderstrecke: Fujitsu-Siemens AMILO Mini (Quelle: Fujitsu-Siemens)



Fujitsu-Siemens AMILO Mini Ui 3520


Fujitsu-Siemens AMILO Mini Ui 3520


Fujitsu-Siemens AMILO Mini Ui 3520


Fujitsu-Siemens AMILO Mini Ui 3520


Fujitsu-Siemens AMILO Mini Ui 3520

| | 29. August 2008 7260 x gelesen Schlagwörter: datacask jupiter 1014a, eee pc, fujitsu-siemens amilo mini ui 3520, mobil, netbook

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