Mit dem „ZEN iD“ bietet der Lebensmittel-Discounter Plus sowohl im Online-Shop als auch in seinen Filialen ein zum MSI Wind U100 baugleiches Netbook mit großem Bildschirm aber kurzer Akkulaufzeit für 399,- Euro an.

Damit ist der „Zen iD“ identisch mit dem derzeit ausverkauften AKOYA Mini, welches bereits im Juli kurzzeitig in den Aldi-Filialen stand. Im Inneren werkelt ein Intel ATOM N270 (1,6 GHz, 512 KB L2 Cache, 533 MHz FSB), dem 1 GByte RAM, 80 GB Festplattenspeicher (kein Flash), WLAN (802.11b/g), LAN (RJ45; 10/100 MBit/s) sowie das recht große 10,1-Zoll messende Display (entspiegelt, 1024×768 Bildpunkte, LED-Backlight) zur Seite stehen. Ebenfalls an Bord ist eine 1,3-Megapixel Webcam, drei USB-2.0-Schnittstellen, ein Kartenleser (SD, MMC, MS) sowie VGA, Mikrophonein- und Kopfhörerausgang.
Als Betriebssystem kommt Windows XP Home (OEM) zum Einsatz, außerdem legt Plus noch Microsoft Works 9.0 sowie diverse Testversionen bei.
Dem portablen Gewicht von rund 1,2 kg und den kompakten Abmessungen steht die magere Laufzeit von rund 2,5 Stunden entgegen – mehr gibt der nur 2200 mAh fassende Li-Ion-Akku trotz stromsparender Komponenten (Intel ATOM, LED-Backlight) nicht her.
Fazit: Bei einem Preis von 399,- Euro können diejenigen zum Zuge kommen, welche beim Aldi-Angebot leer ausgegangen sind. Das ebenfalls baugleiche Akoya Mini ist im Medion-Shop für 419,- Euro zu haben, aber derzeit ausverkauft. Wer Wert auf eine besonders lange Akkulaufzeit legt, dafür mit einem kleineren Display und 12 GB Flash-Speicher auskommt, kann auch zum Eee PC 901 (ab 379,- Euro) greifen. Üppige Laufzeiten und ein 10-Zoll-Display bietet auch der Asus Eee PC 1000H (ab 04. September für 429,- Euro). Einen der günstigsten Netbooks mit 10-Zoll-Display bietet das A450 von One (ab 349,- Euro), wenn auch mit deutlich schwächerem VIA-Prozessor.
STICHWORT: Netbook
Netbooks sind Mini-Laptops, die mit durchschnittlich 1000 Gramm sehr leicht sind und über kleine Displays zwischen 7 und 10 Zoll verfügen. Mit Preisen zwischen 200,- und 500,- Euro ist diese neue Geräteklasse sehr preiswert, die eingesetzte Hardware (CPU, Festplatte) ist jedoch meist stark abgespeckt. Bei vielen Modellen kann man zwischen Linux und Windows als Betriebssystem wählen. Die Hardware-Performance ist i.d.R. für die meisten Spiele ungenügend, wobei ältere Ego-Shooter (Quake, OpenArena) durchaus ruckelfrei laufen. Bevorzugtes Einsatzgebiet der Netbooks ist die mobile Anwendung im Office- und Internetbereich, die Verwendung als „Zweitnotebook“ oder als günstiger Einsteiger-PC für den heimischen Nachwuchs. Durch das geringe Gewicht und die kompakten Abmessungen eignen sich Netbooks auch als Datenstation zum Zwischenspeichern von Pixelbildern (z.B. im Urlaub), allerdings nur bei Modellen mit größerer Festplatte.
| Hardware Aktuelles | 1. September 2008 4148 x gelesen Schlagwörter: eee pc, msi wind, netbooks, plus, zen id
Die häufig auch als „Netbooks“ bezeichnete Produktklasse ultrakompakter und preiswerter Mini-Laptops wurde bisher vom Asus Eee PC dominiert. Doch auch andere Hersteller schlafen nicht – mit dem Wind bringt MSI einen ernstzunehmenden Konkurrenten auf den Markt.
Es ist immer wieder unfassbar, in welchem “Universum der Phantasie” manch gestresster PC-Bastler doch schwebt. So betreibt Markus Leonhardt seinen Celeron 550 MHz mit 192 MB RAM, einer GForce 5200 sowie Mainboard und Netzteil in einem ausrangierten (vermutlich 80 Liter fassendem) Aquarium, das mit Öl gefüllt wurde.
Aller guten Dinge sind drei: Nach dem jupiter 0817a und dem 0708i kündigt Fukato unter der Hausmarke „datacask“ einen weiteren Laptop-Winzling mit großem Bildschirm und AMD-Geode-Prozessor zum Preis (UVP) von 399,- Euro an. Bleibt zu hoffen, dass das Produkt-Trio denn auch im August in ausreichender Stückzahl lieferbar ist.