Mit der rasant steigenden Verbreitung von Digitalkameras wächst auch der Bedarf an adäquaten Präsentationsmöglichkeiten für das heimische Pixelmaterial. So stellt die Freeware „My Pictures 3D Screensaver“ ein einfaches Werkzeug zur Verfügung, um einen virtuellen Foto-Rundgang als Bildschirmschoner zu gestalten – eine interessante Alternative zu „analogen“ Fotobüchern oder multimedialen Foto-DVD’s.
Die kostenfreie Softwarelösung steht für Windows-Betriebssysteme (98,ME, 2000, XP) zur Verfügung. Nach dem Download der knapp 5 Mbyte großen Installationsdatei leitet ein handelsüblicher Assistent durch den weiteren Setup-Prozess. Anschließend fragt die Software, ob der „Screensaver“ als Standard-Bildschirmschoner aktiviert werden soll. Mit älteren Grafikchipsätzen kann es zwar vereinzelt zu Rucklern kommen, grundsätzlich laufen die 3D-Animationen von „My Pictures 3D Screensaver“ aber auch auf drei bis vier Jahre alter Hardware flüssig.
Danach kann die Software unter „Alle Programme“ – „My Pictures 3D“ – „My Pictures 3D ScreenSaver“ – „Configure Screen Saver“ eingerichtet und mit individuellem Pixelmaterial befüllt werden.
Mit Klick auf „Select pictures“ können in entsprechenden Verzeichnissen JPEG-Dateien über Pfeilbuttons hinzugefügt oder entfernt werden. „My Pictures 3D Screensaver“ besitzt außerdem zahlreiche weitere Einstellungsmöglichkeiten: So bietet der Reiter „Sound“ die Möglichkeit, einzelne Musikstücke oder ganze Verzeichnisse zur musikalischen Hintergrundbeschallung hinzuzufügen – auf dem Testsystem mit „Creative Soundblaster X-Fi Music“ schlug dies zwar fehl, auf einem gebräuchlichen Notebook mit Onboard-Soundkarte hingegen funktionierte die Soundunterstützung tadellos. Unter „Advanced“ lassen sich außerdem Render-Qualität, Auflösung, Geschwindigkeit und „Augenhöhe“ (Walker height) Feintunen.

In der Standardversion liefert „My Pictures 3D ScreenSaver“ die „Ausstellungsräume“ „Yard“ und „Showroom“ bereits mit, weitere virtuelle Museumsumgebungen können aber von der Herstellerseite installiert werden.


Mit der ebenfalls unter mypictures3d.com verfügbaren Freeware „My Pictures 3D Album“ lassen sich – im Gegensatz zum „Screensaver-Pendant“ – auch ausführbare „EXE-Galerien“ erzeugen. Ein weiterer Vorteil der Album-Version besteht darin, das einzelne Räume gezielt mit entsprechendem Bildmaterial per „Drag’N’Drop“ befüllt werden können. Unter „File“ – „Share“ bietet die Software diverse Export-Möglichkeiten, beispielsweise als einzelne, ausführbare Datei mit integriertem Player („Executable package“) oder Installationsdatei („Gallery Player“).
Fazit: Beide Softwarelösungen von mypictures3d.com besitzen ihre Vorzüge. Mit der „Screensaver-Variante“ lassen sich auf einfache Art und Weise ansehnliche Galerie-Bildschirmschoner, mit der „Album-Version“ ausführbare EXE-Dateien erzeugen, die auch zur Präsentation auf anderen PC’s taugen – auf eine musikalische Hintergrundbemalung muss man bei letzterem allerdings verzichten.
Herstellerseite: www.mypictures3d.com
| Bildbearbeitung Praxis | 7. Februar 2007 7002 x gelesen Schlagwörter: bilder als screensaver, bilder in exe dateien, my pictures 3d album, my pictures 3d screensaver
Dass es für eine wirkungsvolle Umkonvertierung der eigenen Bildersammlung nicht immer ein großes Softwarepaket benötigt, beweißt die für den nicht-kommerziellen Gebrauch kostenfreie Bildverwaltung „IrfanView“ des gebürtigen Bosniers Irfan Skiljan. Mit deren individuell konfigurierbarer „Batchkonvertierung“ steht dem Umwandeln der Megapixelmaterie – etwa eine Verkleinerung zum Platz sparenden Versand per E-Mail – nichts mehr im Weg.
Mit der rasant steigenden Verbreitung von Digitalkameras wächst auch der Bedarf an adäquaten Präsentationsmöglichkeiten für das heimische Pixelmaterial. So stellt die Freeware „My Pictures 3D Screensaver“ ein einfaches Werkzeug zur Verfügung, um einen virtuellen Foto-Rundgang als Bildschirmschoner zu gestalten – eine interessante Alternative zu „analogen“ Fotobüchern oder multimedialen Foto-DVD’s.
Die meisten modernen Digitalkameras besitzen praktische „Anti-Rote-Augen-Modi“ – doch wer denkt bei Spontanaufnahmen schon ständig daran, diese auch zu Aktivieren? Mit „IrfanView“, „Image Analyzer“, „Picasa2“ und „Red-e-Rem“ bieten sich vier Freeware-Lösungen an, die dem unerwünschten Netzhauteffekt ohne großen Aufwand am heimischen PC zu Leibe rücken.