Umfangreiche Musikarchive in digitaler Form lassen sich ohne passende Metadaten kaum handhaben. Mit der Freeware TagScanner lassen sich MP3s automatisch mit den passenden Informationen (ID3v1/ID3v2) vervollständigen und die Dateinamen flexibel per Batchkonvertierung umbenennen.

Die aktuelle Version von TagScanner (5.0 build 525) steht sowohl in einer installierbaren als auch portablen Variante bereit. Die Freeware läuft unter Windows 2000/XP und Vista.
TagScanner besitzt werksseitig eine englische und zunächst etwas unübersichtliche Benutzeroberfläche, welche über den Optionsbutton (Rote Markierung im Bild) ins Deutsche überführt werden kann. Prinzipiell teilen sich die Funktionen in die Reiter „Music Renamer“ (Batch-Dateiumbenennung anhand der Metadaten), „Tag Editor“ (Metadaten editieren), „Tag Processor“ (Automatische Ergänzung der Metadaten über Online-Datenbanken von freedb/Amazon) und „List-Maker“ (Erstellt Playlisten im HTML,- Excel,- oder CSV-Format) ein.
TagScanner unterstützt Metadaten vieler verschiedener Audioformate, darunter MP3, OGG, Musepack, Monkey’s Audio, FLAC, AAC, OptimFROG, SPEEX, WavePack, TrueAudio, WMA und MP4.

Bevor man mit der Arbeit beginnen kann, muss zunächst ein Verzeichnis (siehe Bild, rote Markierung) eingelesen werden. Um sich vor ungewollten Änderungen zu schützen, bietet die Freeware außerdem eine Vorschau (im Fenster unten rechts) an, welche mögliche Änderungen und den alten Zustand gegenüberstellt.
Download: TagScanner 5.0 portable, Windows, ZIP, Freeware, 1,77 MB
Netzauftritt: xdlab.ru/en
Bilderstrecke: Metadaten-Automat für digitale Musik: TagScanner




Trent Reznor, charismatischer Frontsänger der Industrial-Rock-Band „Nine Inch Nails” , ist für ungewöhnliche Aktionen bekannt. Erst kürzlich forderte er sein Publikum während eines Live-Konzerts in Sydney auf, Musik zu „stehlen“. Ganz so weit muss man dann aber doch nicht gehen – auf der Band-Website stehen 21 MP3-Remixes bekannter Lieder zum kostenfreien Download zur Verfügung.
Mit freien Werkzeugen wie „Exact Audio Copy“ lässt sich das heimische CD-Archiv ganz nach persönlichen Qualitätsansprüchen hinsichtlich Bitrate und verwendeten Audio-Codec für den PC „digitalisieren“. Wer darüber hinaus auf das Einscannen des Cover-Materials verzichten möchte, kann dies unter anderem mit Winamp nachholen, wenn auch mit eingeschränkter Auflösung und teilweise schlechten Cover-Vorschlägen.
Just am heutigen Reformationstag präsentiert Microsoft die nunmehr elfte, finale Ausgabe des Windows Media Player für Windows XP. Im Vergleich zur vorangegangenen Version fällt das neue, an Windows Vista angelehnte Layout in mattem Schwarz, die überarbeitete Navigation sowie die übersichtliche Musikbibliothek ins Auge.