Medienjongleur: Microsoft Windows Media Player 11

Just am heutigen Reformationstag präsentiert Microsoft die nunmehr elfte, finale Ausgabe des Windows Media Player für Windows XP. Im Vergleich zur vorangegangenen Version fällt das neue, an Windows Vista angelehnte Layout in mattem Schwarz, die überarbeitete Navigation sowie die übersichtliche Musikbibliothek ins Auge.

Voraussetzung zur Installation der – im Gegensatz zum neuen Internet Explorer 7 –
deutschsprachigen Software ist Windows XP mit Service Pack 2 sowie eine erfolgreich abgeschlossene WGA-Prüfung (Echtheitsüberprüfung) des Betriebssystems. Der Media Player 11 unterteilt sich in die
Reiterkarten „Aktuelle Wiedergabe“, „Medienbibliothek“, „Von Medium Kopieren“ (Audio-Ripper), „Brennen“, „Synchronisieren“ (Abgleich mit mobiler Hardware) sowie „MediaGuide“ – ein klassische Windows-Menüleiste ist hingegen nicht mehr vorhanden.

Bei der Anzahl der unterstützten Audio- und Videoformate ist alles beim Alten geblieben: Standardmäßig wird das proprietäre Microsoft-Format „WMV“ mit den Abwandlungen „WMV Loseless“ und „WMV Professional“ unterstützt, dazu gesellen sich MP3 und WAV. Für andere Codecs, beispielsweise OGG oder XVID, braucht es zusätzliche Plugins.

Das Verwalten der heimischen Tonkunst mit der integrierten „Medienbibliothek“ fällt nicht schwer, die Performance ist auch bei umfangreicheren Sammlungen überzeugend. Fährt man mit dem Mauszeiger an den unteren Rand des entsprechenden Reiterbuttons, lassen sich unter „Zur Medienbibliothek hinzufügen“ entsprechende Ordner durchsuchen und – auf Wunsch – auch automatisch überwachen. Gut gefällt die Volltextsuche, die schon bei der Eingabe weniger Buchstaben entsprechende Musikergebnisse liefert – das eine oder andere Verschreiberchen wird damit ebenfalls ausgebügelt. Einzelne Musikstücke, aber auch ganze Alben, lassen sich mit fünfstelligen „Rating-Sternchen“ bewerten.

Diejenigen, denen die Funktionen der Standardversion nicht ausreichen, können den Windows Media Player 11 mit einer Vielzahl von Erweiterungen unter wmplugins.com ergänzen. Sinnvoll sind beispielsweise eine „Lyrik-Unterstützung“ zum Anzeigen von Songtexten, malerische Visualisierungen wie „Phthalo’s Corona“ oder – passend zum Heranahenden Winter – die schon für die neunte Version des Windows Media Player erschienene Winter Fun Pack 2003-Erweiterung.

Bilderserie: Microsoft Windows Media Player 11, mit zusätzlichen Plugins(Zum Vergrößern Klicken):

Medienjongleur: Finale Version des Microsoft Windows Media Player 11 veröffentlichtMedienjongleur: Finale Version des Microsoft Windows Media Player 11 veröffentlichtMedienjongleur: Finale Version des Microsoft Windows Media Player 11 veröffentlichtMedienjongleur: Finale Version des Microsoft Windows Media Player 11 veröffentlichtMedienjongleur: Finale Version des Microsoft Windows Media Player 11 veröffentlichtMedienjongleur: Finale Version des Microsoft Windows Media Player 11 veröffentlichtMedienjongleur: Finale Version des Microsoft Windows Media Player 11 veröffentlicht

Fazit: Der elfte Sprössling der Windows-Media-Player Serie weiß mit schickem Layout, einer intuitiven Bedienung und der übersichtlichen Anordnung der heimischen Musiksammlung in der „Medienbibliothek“ zu Überzeugen. Qualität und Umfang der Visualisierungen bleiben allerdings – im Vergleich zu „Player-Pionier“ Winamp
Mittelmaß und auch bei der dynamischen Erzeugung von Wiedergabelisten bieten Lösungen wie „wxMusik“ mehr Möglichkeiten, bei zugegebenermaßen höherem Einarbeitungsaufwand.

Download: http://www.microsoft.com/windows/windowsmedia/de/default.aspx

Downloadtipp:

Picasa 2 – kostenlose Bildverwaltung von Google:

| | 31. Oktober 2006 13978 x gelesen Schlagwörter: microsoft, microsoft media player 11, musikverwaltung, plugins

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