Die Titelseite des aktuellen MediaMarkt-Prospekt ziert ein wuchtiges 17-Zoll-Notebook von Toshiba für 799,- Euro. Ist es sein Geld wert?

Gut ausgestattet, großer 17-Zoll-TFT, günstig, aber Grafik nur für Gelegenheitsspieler, kurze Akkulaufzeit, spiegelndes Display schränkt Außeneinsatz ein: Toshiba Satellite P300-1AO.
Gut ausgestattet ist das Toshiba allemal: Neben 500 GB Festplattenspeicher (2×250 GB S-ATA) und 4 GByte RAM (667 MHz FSB) sorgt Intels Prozessor Core 2 Duo T5750 (2×2.0 GHz, 2 MByte L2-Cache) bei den meisten Anwendungen für ausreichend Rechenleistung. Beide RAM-Steckplätze sind mit den jeweils 2 GByte fassenden Modulen vollständig belegt.
Der 17-Zoll-WXGA+ Bildschirm besitzt mit einer Auflösung von 1440×900 Bildpunkten viel Platz, eignet sich aufgrund der spiegelnden Oberfläche („glare“) allerdings nur bedingt für den Außeneinsatz. Angaben zur Leuchtstärke des Bildschirms liefern weder das MediaMarkt-Prospekt noch Toshiba.
Mit der Grafikkarte ATI Mobility Radeon HD3470 (256 MB VRAM vom vorhandenen Arbeitsspeicher, maximal 1023 MB RAM) findet sich außerdem eine Einsteiger-3D-Grafikkarte wieder, welche im 55nm-Verfahren produziert wird und DirectX 10.1 unterstützt. Mit 40 Pixel-Pipelines, einem Kern- und Shadertakt von 680 MHz und einer Speicherbandbreite von nur 64 Bit ist er für aktuelle DirectX-10-Spiele ungeeignet, ältere DirectX-9.0-Spiele sollten aber ohne Problem laufen. Ein HDMI-Ausgang sollte laut AMD-Angaben an Bord sein. Für Gelegenheitsspieler ist die Karte gerade noch ausreichend.
Das Toshiba P300-1AO besitzt eine üppige Schnittstellenausstattung: Neben vier USB-2.0-Anschlüssen finden sich auch eine 1,3-Megapixel Webcam, 1x Firewire (IEEE 1394), 1x SP/DIF (optisch), Bluetooth, Kopfhörerausgang und Mikrophon-Eingang, Netzwerkanschluss (RJ45, 10/100 MBit), Modem (56K), ein DVD-Multinorm-Brenner (max. 4x Double-Layer, max. 5x DVD-RAM, max. 8x DVD-R) sowie Harman-Kardon-Lautsprecher wieder. Ebenfalls an Bord sind WLAN (802.11a/b/g), Wi-Fi, ein 5-in-1 Lesegerät (SD bis 16 GByte, Memory-Stick bis 256 MB, Memory-Stick Pro bis 2 GB, MMC bis 2 GB, xD-Picture Card bis 2 GB).
Nach Angaben der Toshiba-Herstellerseite wiegt das Notebook mindestens 3,35 Kilogramm, die Akkulaufzeit beträgt laut Hersteller bis zu zwei Stunden – damit ist das Toshiba P300-1AO eher für den stationären Bereich geeignet – immerhin besitzt die Tastatur einen zusätzlichen Ziffernblock. Als Betriebssystem kommt Windows Vista Home Premium (OEM) zum Einsatz.
Fazit: Für 799,- Euro bekommt man ein gut ausgestattetes Notebook mit großem Festplatten- und Arbeitsspeicher, 17-Zoll-Bildschirm und vielen Anschlussmöglichkeiten. Der mobile Einsatz ist durch das relativ hohe Gewicht und die kurze Akkulaufzeit eingeschränkt, ebenso die für anspruchsvolle Spieler zu schwache Grafikkarte. Für die gebotene Leistung geht der Preis in Ordnung.
Herstellerseite: Toshiba
Tipp: Neben Notebooks bietet MediaMarkt auch noch relativ günstige USB-Sticks (4 GB Sony für 10,- Euro, 8 GB Verbatim mit LED für 19,- Euro), ein günstiges WLAN-Internet-Radio (Freecom MusicPal, 99,- Euro) und Logitech’s Universal-Fernbedienung Harmony 555 (49,- Euro) an.
Vor wenigen Jahren noch undenkbar, dank neuer Aufzeichnungstechniken wie Perpendicular Recording heutzutage schon fast Normalität: Die aktuellen Festplattenmodelle von Hitachi, Samsung, Seagate und Western Digital erreichen inzwischen mühelos die Terabyte-Grenze, und zwar zu bezahlbaren Preisen. Wie sah es in der Vergangenheit aus, was bringt die Zukunft, wozu braucht man derart riesige Datentresore und was leistet Samsungs Speicherriese in der Praxis? Der nachfolgende Artikel versucht, die passenden Antworten zu finden.
Die Potsdamer Fukato GmbH möchte ab Mai mit der Auslieferung eines neuen Mini-Notebook mit 20 GByte Festplatte, 512 MByte RAM und einem 8-Zoll-Display mit 800×480 Bildpunkten Auflösung durchstarten. Neue Konkurrenz also für den Platzhirsch Asus Eee-PC?
Digitale Bilderrahmen sind ein Trendthema. Am Beispiel des V-10 von Neovo möchte der nachfolgende Artikel aufzeigen, auf was man achten sollte.
Mojnsen,
mich würde mal interessieren: ob Du/Ihr die hier vorgestellte Hardware selbst testet oder irgendwas anhand der Features zusammenschreibt?
Ziemlich unübersichtliches, werbelastiges Blog im übrigen, ich muss sogar horizontal scrollen, dank dem Technology Review Banner rechts :-\
P.S. Dieses verfluchte Captcha geb ich nun zum dritten Mal ein
am 1 August 2008, 16:40.Im Vergleich zu anderen, „etablierten“ Medien findest du hier zwar auch Werbung, aber zum Beispiel keine nervigen POP-Ups, Pop-Under, Page-Peels und dergleichen. Die Kosten für den Website-Traffic zahle ich selbst, und als Student geht es da leider nicht ohne Werbung. Wenn du keine Werbung willst, gibt es genügend Werbe-Blocker – zumindest für Mozilla Firefox. Ich glaube schon, dass man in einem BLOG über Hardware-Angebote vom „Technik-Discounter“ schreiben kann, immerhin ist der Toshiba ein vergleichsweise günstiges Angebot. Im Vergleich zum MediaMarkt-Prospekt stelle ich klar heraus, das die Grafikkarte für aktuelle Direct-X-10-Spiele nicht zu gebrauchen, das Display spiegelnd, Akkulaufzeit und Gewicht für den mobilen Betrieb unbefriedigend sind. Mancher Laie müsste sich diese Informationen erst selbst mühsam zusammensuchen, hier findet er sie im Überblick. Die Kommentar-Funktion mit Captchas – und da hast du vollkommen Recht – gehört überarbeitet.
am 1 August 2008, 19:50.Was sagst eigentlich zu dem HP Pavilion dv7-1070eg, bin bei dem am überlegen ob ich es holen sollte. oder ob in kurzer zeit wieder aktuellere sachen auf den markt kommen. ??
am 2 August 2008, 03:14.Für welche Zwecke willst du das Gerät denn nutzen? Spiele? Videobearbeitung? Bildbearbeitung? Office & Internet? Im Unterschied zum Toshiba verfügt der HP über die schnellere CPU (mehr Cache, höherer FSB). Die Grafikkarte besitzt eine Speicherbandbreite von 128 Bit und wird im 65nm-Verfahren produziert, zweiteres hat eine verringerte Stromaufnahme etwa im Vergleich zur 8500M-GT (80nm) zur Folge. Bei reduzierten, niedrigen Details ohne Antialiasing (Kantenglättung) reicht sie für aktuelle Direct-X-10-Spiele aus. Wie das Toshiba verfügt das HP über ein spiegelndes („Glare“) Display, hier mal eine kurze Passage aus der Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Glare-Type-Display):
„Die auf Glanz getrimmten Bildschirmtypen bieten zwar subjektiv betrachtet einen höheren Kontrasteindruck und damit für das Auge ein “tieferes” Schwarz, erschweren aber sowohl bei wechselnden als auch bei seitlichen und bei von schräg von oben strahlenden Lichtquellen ein ermüdungsfreies und kommodes Ablesen des Monitorbildes (etwa im Freien, in hellen Büroräumen oder in Zügen). Auf Anwenderseite hält sich hartnäckig das Gerücht, dass derlei Glanz-Displays (etwas) preisgünstiger herzustellen seien und dadurch von den Produzenten auch gerne mit klangvollen Namen unter Anpreisung obig genannter Vorteile gewinnbringend unters Volk gebracht werden sollen. Ein konkreter Nachweis dieser These ist aber bislang in einschlägigen Fachmedien nicht zu finden.“
Das solltest du berücksichtigen (etwa wenn du mit dem HP tagsüber in einem hellen Büro arbeiten möchtest)
am 2 August 2008, 10:29.Also zu den HP-Displays kann ich nur sagen, dass die bei weitem nciht so anfällig für störende Refektionen sind wie ich erwartet hätte. Sonnenlicht ist natürlich ein Problem, in allen anderen Umgebungen kann ich aber einwandfrei damit arbeiten. Von Käufen in einem Elektromarkt würde ich aber in jedem Fall abraten. Beratung ist doch eher gleich null und der Service ist bei einem etablierten Onlinehöndler sicher nicht schlechter. Eher im Gegenteil.
am 9 Februar 2009, 13:37.So wirklich überzeugt bin ich von den Elektromärkten auch nicht, da das Personal, aber auch der Service nicht gerade ansprechend sind. Habe deswegen auch oftmals schon auf einen Onlinehändler zurückgegriffen, da ich dort zum einen die besseren Preise hatte und zum anderen bei einem Problem schnell eine Lösung mitgeteilt bekommen habe.
am 27 Mai 2009, 12:28.