Foobar2000 ist vieles, was Winamp einmal war: Schnell, übersichtlich und im Bezug auf diverse Audioformate sehr flexibel. Die Standardinstallation unterstützt von Haus aus bereits die weit verbreiteten Codecs wie MP3, WAV, FLAC (Free Lossless Audio Codec), APE (Monkeys Audio), OGG Vorbis und MPC.

Auf den ersten Blick überzeugt die übersichtliche Oberfläche: So kann man beispielsweise mehrere TAB-Leisten mit verschiedenen Playlisten anlegen, was sich in erster Linie für verschiedenen Musik-Genre eignet. Des Weiteren unterstützt Foobar2000 das sogenannte “Replay-Gain”, mit dem verschiedene Audio-Files in einer gleichbleibenden Lautstärke abgespielt werden. Tastatur-Befehlskürzel lassen sich beliebig konfigurieren, neben einer Datenbank stehen dem User zudem verschiedene DSP-Effekte (zum Beispiel einen Equalizer) zur Verfügung.
| Musikverwaltung Software | 21. März 2005 3063 x gelesen Schlagwörter: audio, foobar2000, replay-gain
Mit dem Aufkommen der kommerziellen Nachfolger von Napster & Co sowie dem rigorosen Verfolgen urheberrechtlicher Vergehen in Tauschbörsen scheinen die Zeiten, in denen man kostenlose Musik im Netz wie Strandmuscheln am Meer sammeln konnte, endgültig vorbei. Doch bei tiefgründiger Betrachtung finden sich noch immer Weltnetzseiten, die legal teilweise tausende von Musikstücken zum Herunterladen anbieten. Der nachfolgende Artikel zeigt, wo man die „musikalischen Sahnehäubchen“ suchen sollte.
Wer sein privates Musikarchiv oder mobile MP3-Player mit bunten Plattenhüllen ergänzen möchte, findet mit Johannes Degler’s „RockAA“ einen praktischen und kostenfreien Gehilfen auf Java-Basis.
Der Trend zur Digitalisierung macht auch vor der heimischen Musiksammlung keinen Halt. Was vor 30 Jahren die heißgeliebte LP auf Vinyl, sind heute mehr oder weniger Nullen und Einsen auf CD oder Festplatte. Das „schwarze Gold“ gehört damit zwar längst nicht zum alten Eisen, dennoch Ermöglichen moderne Datenkompressionsverfahren wie MP3 das Platzsparende Speichern auf dem PC sowie die Möglichkeit, die musikalischen Vorlieben auf mobile Abspielgeräte zu überführen.