Im heutigen Teil des Mac Spezial geht es um das aktuelle Betriebssystem Mac OS X 10.5 alias Leopard. Was bietet das Raubtier in der Praxis? Eine Bilderstrecke verrät das völlig gefahrenfrei.

Mac-Schreibtisch: Unten befindet sich die Dock-Leiste, über welche wichtige Programme gestartet werden können, vergleichbar etwa mit der Schnellstart-Leiste von Windows. Im oberen Bildschirmbereich befindet sich eine spezielle Menüleiste, die flexibel für alle geöffneten Softwarelösungen Verwendung findet.

Schnellstart per Mausklick: Die Dock-Leiste lässt sich individuell mit beliebigen Verknüpfungen bestücken, zum Beispiel mit Software, Dokumenten, Bildern, Musik etc.
Das funktioniert einfach per Drag’n’Drop. Standardmäßig befinden sich unter anderem der Finder, das Adressbuch, der Kalender, die Systemeinstellungen, der Papierkorb und der Webbrowser Safari darin.

Explorer auf Mac-Art: Ein großer Unterschied zu herkömmlichen Windows-PCs ist der Finder unter Mac OS X, der unter anderem auf Laufwerksbuchstaben verzichtet. Stattdessen werden alle Partitionen und Laufwerke direkt mit einem Namen angesprochen. Eine Anwendungsvorschau gibt dabei direkte Auskunft über Installationsdatum und Version. Eine vollwertige Suchfunktion ist im rechten oberen Fensterbereich ebenfalls vorhanden. Beim Speichern und Laden von Dateien findet die Finder-Ansicht Verwendung. Prinzipiell ersetzt der Finder damit gleich mehrere Windows-Anwendungen.

Wer sucht der findet: Mit Spotlight lässt sich nach beliebigem Datenmaterial suchen, dabei werden auch einzelne Textbausteine in PDF-Dokumenten berücksichtigt. Außerdem werden die Suchergebnisse thematisch nach Top-Treffer, Definition, Programme, Systemeinstellungen, Dokumente, Ordner, Bilder, PDF-Dokumente, Webseiten etc. sortiert.

Surfen mit Safari: Mac Webbrowser.

Programmwechsel: Exposé lässt sich individuell konfigurieren und bietet mehrere Tabwechsel-Varianten an. Bestimmte Teilbereiche des Mac-Desktop lassen sich als „aktive Ecken“ mit speziellen Funktionen von Exposé und Spaces ausstatten.

Programmwechsel: Normaler Tab-Wechsel, der ähnlich wie unter Windows aufgebaut ist, bloß hübscher aussieht.

Desktop-Gimmicks: Das Dashboard stellt verschiedene kleinere Helferlein zur Verfügung.

Terminpflege: Mit dem Kalender iCal lassen sich auch gutgefüllte Arbeitstage bequem verwalten.

Adressbuch: Geschäftspartner, Lebensabschnittsgefährtinnen, Freunde.

Datenvorschau: Über die Leertaste lassen sich Bilder, PDF-Dokumente und Musik etc. schnell öffnen.

Hobby-Filmer: Mit iMovie können Videos und Bilder zu hübschen Filmen zusammengefügt werden.

PrintScreen: Bildschirmfotos lassen sich mit dem Mac auf viele verschiedene Weisen einfangen.
Am Montag geht es weiter mit Teil 3 des Mac-Spezial. Dort werden dann Softwarelösungen vorgestellt, die Mac OS X 10.5 nicht bietet und welche als Erweiterung nützlich sind. Außerdem wird es einen vierten Teil geben, in dem Mac-spezifische Leserfragen beantwortet werden. Die Fragen können per Mail an martin.kaessler [ at ] stud.tu-ilmenau.de geschickt werden.
| Aktuelles Software | 22. Mai 2008 7677 x gelesen Schlagwörter: betriebssysteme, leopard, mac, mac os x, umstieg von windows auf mac
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