Leere Verzeichnisse beseitigen: „Remove Empty Directories“ (Windows, LGPL)

Ein falscher Klick im Windows-Explorer – Schwupp-di-wupp erblickt ein neuer Ordner das Licht der Welt, obwohl man ihn gar nicht benötigt; aber auch deinstallierte Software hinterlässt gerne Erinnerungsstücke in Form verwaister Verzeichnisse. Mit Jonas David John’s Open-Source-Anwendung „Remove Empty Directories“ beseitigen sie derartige Ärgernisse.

Leere Ordner/Verzeichnisse aufspüren und beseitigen: Remove Empty Directories

Die Software (Version 1.2) steht für gängige Windows-Varianten ab 2000 zur Verfügung und bringt eine herkömmliche Installationsroutine mit. Zusätzlich benötigt man das .NET Framework 2.0.

Nach der Installation kann „Remove Empty Directories“ unter „Alle Programme“ – „Remove Empty Directories“ – „Remove Empty Directories“ gestartet werden. Nun einfach ein entsprechendes Laufwerk (Button „Browse“) auswählen und per Klick auf „Scan Folders“ analysieren. Anschließend zeigt die Software die verwaisten Verzeichnisse an. Systemordner im Windows-Verzeichnis (Reiter „Settings“) sind von der Suche ausgenommen, ferner ist eine Integration im Windows-Explorer möglich. Ordner, die ausschließlich Dateien in Form von temporären Daten („*.tmp$“), Thumbs („Thumbs.db“) oder einer INI („desktop.ini“) besitzen, werden praktischerweise als „leere“ Verzeichnisse deklariert.

Fazit: Ordnungsliebenden PC-Nutzern erspart „Remove Empty Directories“ das mühevolle, manuelle Aufsuchen verwaister Verzeichnisse.

Download: Remove Empty Directories, Version 1.2, 652 KByte

Netzauftritt: jonasjohn.de/de/lab/

Kategorie im Netzverzeichnis: Systemwerkzeuge

| | 25. September 2007 7135 x gelesen Schlagwörter: leere ordner finden, open source, remove empty directories, systemwerkzeuge, verwaiste verzeichnisse löschen

Waren diese Informationen hilfreich?

  • Currently 4.20/5
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Rating: 4.2/5(5 votes cast)

Artikel als Lesezeichen speichern:

Mister Wong del.icio.us Yahoo MyWeb Google Technorati Furl YiGG Taggle Folkd BlinkList Linkarena

Folgende Artikel könnten ebenfalls ihr Interesse wecken:


Übersicht: Kostenfreie Werkzeuge zur Festplattendiagnose (Alle Hersteller)

Übersicht über wichtige Festplattendiagnose-Werkzeuge aller HerstellerHilfsbereite Softwarelösungen, um den aktuellen Gesundheitszustand der heimischen Festplatte(n) in Erfahrung zu bringen, gibt es eigentlich genügend, etwa das beliebte „Speedfan“ zum Auslesen so genannter S.M.A.R.T.-Werte oder die Ultimate Boot CD, die viele Analyseprogramme auf einem bootfähigen Silberling bündelt. Für die passende Speicher-Diagnose bieten die meisten Hersteller aber auch kostenfreie Lösungen für Windows, die in der nachfolgenden Übersicht aufgelistet werden sollen

...mehr darüber! veröffentlicht am 27. August 2007 in den Themengebieten Kommentare

„Eraser“: Sensible Daten sicher löschen

Daten sicher entsorgen: EraserWer mit dem Verkauf altbackener Gebraucht-Festplatten (auch in kompletten PCs) auf diversen Plattformen – sei es per lokalem Zeitungsinserat oder bei Ebay – liebäugelt, sollte seine privaten Daten vor der Veräußerung so sicher wie möglich entsorgen. Das simple Verschieben und anschließende Löschen der Dateien im Papierkorb reicht allerdings längst nicht aus, um das private Sammelsurium an Bildern, Excel-Tabellen oder Word-Dateien endgültig und sicher ins Datennirvana zu befördern. Abhilfe schafft in diesem Fall Sami Tolvanen’s Opensource-Lösung „Eraser“.

...mehr darüber! veröffentlicht am 5. Oktober 2006 in den Themengebieten Kommentare

Anleitung: Verschollene Bilder von USB-Sticks und Speicherkarten wiederherstellen

Defekte Bilder von USB-Sticks und Speicherkarten wiederherstellen: PhotoRec (Windows, Linux, Mac OS X, GPL)Zeigt ein USB-Stick seltsame Sonderzeichen statt der ursprünglich vorhandenen JPEG-Bilder an hat man dies mit hoher Wahrscheinlichkeit einem fehlerhaften Dateisystem zu verdanken.
Mit der Open-Source-Lösung „PhotoRec“ – Bestandteil des beliebten Datenrettungswerkzeugs „TestDisk“ – lässt sich verlorengegangenes Pixelmaterial zuverlässig aus dem Datennirvana zurückholen.

...mehr darüber! veröffentlicht am 29. Oktober 2007 in den Themengebieten Kommentare

Leserkommentare

Artikel kommentieren