Die amerikanische Erfolgsstory aus Mountain View feiert ihren zehnten Geburtstag. Erstaunen und Erschrecken liegen dicht beisammen: Mutiert der sympathische Suchmaschinenprimus zur unverzichtbaren Informationskrake und der Planet zu „Google Earth“?
YouTube & Co machen es vor: Bewegtbilder im Internet liegen im Trend – selbst der altehrwürdige 20-Uhr-Tagesschau-Termin wird im Netz in Frage gestellt. Doch was bringt das flexible Allerweltsfernsehen auf dem heimischen PC? Der nachfolgende Artikel setzt sich kritisch mit dem so genannten „Video-on-Demand“ auseinander.
In insgesamt drei Teilen setzt sich zarathustra.6x.to kritisch mit Statistiken rund um die Bundesrepublik auseinander. Diesmal stehen die Bevölkerungsentwicklung und der Außenhandel im Mittelpunkt der Betrachtung:
Bei der Planung eines „zukünftigen nationalen Energiekonzepts“ zeichnet sich offenbar eine Lösung ab: In Regierungskreisen einigte man sich laut Insiderinformationen auf die Formel E= S+W+S (nicht zu verwechseln mit SemesterWochenStunden), oder: Zukünftige Energieträger sind Scheiße (Biomasse), Wind und Sonne.
Schon eine simple Suchanfrage kann diese Vermutung untermauern. So spuckt yahoo.de nicht weniger als grob geschätzte 18,2 Millionen deutschsprachige Suchergebnisse für oben genannten Begriff aus. Damit liegt „Bier“ zwar nicht auf dem ersten Platz, den mit deutlichem Vorsprung „Wein“ und 28,4 Millionen mehr oder weniger relevanten Weltnetzseiten einnimmt, aber immer noch vor „Schnaps“ mit 1,4 Millionen Einträgen und den ethanolfreien Getränkependants „Mineralwasser“ und „Fruchtsaft“:
Unter der Parole „Join the Vision“ startete am 08. März die CeBIT 2006 in Hannover –
diesen Mittwoch endete Sie. Dabei kann man sogar auf ein kleines Jubiläum zurückblicken, denn seit 20 Jahren zeigt die größte Computermesse der Welt zukunftsweisende Trends und Technologien der Informations- und Telekommunikationsbranche auf. Zwar kamen zur diesjährigen Messe mit 450.000 Besuchern knapp 45.000 Menschen weniger als im letzten Jahr, trotzdem blieb die Ausstellerzahl stabil bei 6262, über die Hälfte davon aus dem Ausland. Der visuelle Rückblick von zarathustra.6x.to bietet einen kleinen Ausschnitt an aktuellen Trends und kuriosen Ausstellungsstücken:
Der Streit um die Karikaturen, die von der dänischen Zeitung Jyllands Post veröffentlicht wurden, spitzt sich inzwischen auf recht abenteuerliche Weise zu. Insbesondere verleitet die aktuelle Debatte vorschnell zum Untermauern ideologischer Standpunkte. Auf beiden Seiten versteht sich. In Europa hätte man wahrscheinlich vor 100 Jahren auf die Verunglimpfung religiöser Inhalte nicht anders reagiert, als dies heute die Moslems, oder zumindest ein Teil davon, tun.
Bett: Sie verbringen ca. 1/3 ihres primitiven irdischen Daseins im Bett. Wer hier spart, ist nicht nur blöd, sondern bekloppt. Kaufen sie sich etwas vernünftiges und vor allem stabiles, schließlich wollen sie ja auch ab und zu mal im Bett oder auf der Bettkante poppen.
Die einst hoch bekomplimentierte Handysparte der deutschen Siemens AG wird komplett an die Taiwanesische Benq-Gruppe veräußert. Das gab der Chef-Siemensianer Klaus Kleinfeld bereits am 07. Juni letzter Woche bekannt. Zwar übernehmen die Asiaten gleichzeitig das Namensrecht “Siemens” für 5 Jahre, vermutlich wird man aber schon nach einem Jahr sprachtechnisch auf “Benq Mobile Devices” umsteigen – “echte” Siemens-Handys avancieren damit zur Rarität.
Das der Chef von Apple des Öfteren ein egozentrisches Wesen an den Tag legt, ist zwar schon lange kein großes Geheimnis mehr, aber mit seiner fulminanten Ankündigung zur WWDC (Worldwide Developers Conference) in San Francisco schießt er diesmal den Vogel ab: Darin räumt er überraschend ein, dem Partner IBM, bisher zuständig für die Power-CPUs in Apple’s Computern, den Laufpass zu geben. Stattdessen heißt es ab Mitte 2006: “Intel inside”.