Die herkömmliche Windows-Shell haut niemanden vom Hocker. „Console“ (GPL) ändert diese Situation und bietet neben Transparenzeffekten sowie individuellen Hintergrundbildern- und -farben auch eine TAB-Unterstützung.
In vielen Unternehmen und im universitären Leben sind PowerPoint-Folien nicht mehr wegzudenken. Allerdings vergrößern schon ein paar hochauflösende Megapixel-Bilder den Speicherbedarf spürbar, ganz zu Schweigen davon, dass sie das heimische Postfach in atemberaubender Geschwindigkeit füllen. Mit ein paar Kniffen wird man solche Probleme los.
Wird der in der Windows-Taskbar versteckte Kalender häufiger genutzt, ist der Zugang per Doppelklick oft lästig. Mit „QuickMonthCalendar“ funktioniert das auch über einen einfachen Mausover-Effekt.
Windows Vista bietet unter anderem eine übersichtliche Visualisierung des freien Speicherplatzes direkt über den Arbeitsplatz-Icon an. Mit der Open-Source-Lösung „Vista Drive Icon“ funktioniert das zwar auch unter Windows XP, allerdings vermisst man genaue Angaben.
Vor allem ältere Laptops mit kleineren Festplatten sind schnell gefüllt – besonders speicherintensive Verzeichnisse lassen sich mit „TreeSize Free“ zum Glück schnell aufspüren.
Mit der herkömmlichen Kopier- bzw. Verschieben-Prozedur des Windows Explorer lässt sich zwar leben, die französische Open-Source-Entwicklung „SuperCopier 2“ zeigt aber auch, das es besser geht.
Programmstarter und Dateifinder sind praktisch: Statt sich durch Explorer-Verzeichnisstrukturen oder das Windows-Startmenü zu hangeln erreicht man sein Ziel dabei über eine Suchmaske. „nDroid“ hat aber auch noch einiges mehr auf Lager.
Wie im echten Leben kann auch einer ungepflegten Windows-Installation ein ordentlicher Frühjahrsputz durchaus wohltun. „RegSeeker“ etwa beseitigt überflüssige Autostarteinträge, reinigt die Windows-Registry von fehlerhaften Inhalten, beseitigt die IE History sowie die „zuletzt verwendeten Dokumente“ und deinstalliert nicht benötigte Software.
iTunes möchte mit seiner „Cover-Flow-Darstellung“ die Verwaltung des digitalen Musikarchivs verschönern, bietet aber auch viel überflüssiges Drumherum. „Harmony“ borgt sich Apple’s Idee und stellt eine grafische Konzeptstudie vor, die auf die Wiedergabeliste von iTunes zurückgreift, sich dabei aber auf das Wesentlichste beschränkt.
Wenn einem der Blick auf den heimischen Desktop durch einen dichten Fensterwald verwehrt bleibt kann man entweder alle Fenster einzeln minimieren oder zieht mit „MinimOther“ eine praktische Freeware zu Rate, die diesen Prozess automatisch verrichtet.