Wer einen Intel-Prozessor sein eigen nennen kann bekommt mit dem „Intel Processor Identification Utility“ – kurz PIU – umfangreiche Einsicht in Steppings, Modelfamilie, Frequenzen, Cache-Ausrüstung und unterstützte Befehlssätze.
„Intel Processor Identification Utility“ (aktuelle Version: 3.8) steht für Windows 2000/XP/Vista zur Verfügung. 64-Bit Betriebssysteme werden ebenfalls unterstützt. Das Werkzeug wird über eine herkömmliche Setup-Routine installiert.
In erster Linie dient „Intel Processor Identification Utility“ dazu, Hardware-Informationen über Intel-Prozessoren in Erfahrung zu bringen. Dazu gehören Taktfrequenz (Prozessor/Systembus), Cache-Ausstattung, Packaging oder Informationen zu Intels Prozessor-Klassifikationen. Außerdem werden die unterstützten Prozessor-Features (SSE-Befehlssätze, SpeedStep, Hyper-Threading etc.) angezeigt. Wer etwa gebrauchte Hardware bei eBay kauft kann so überprüfen, ob die beworbenen Funktionen auch wirklich unter der Haube stecken. Ein weiterer Einsatzzweck ist das Nachschlagen von Befehlssätzen (z.B. SSE1/2/3/4), welche bei bestimmten Softwarelösungen (z.B. A/V-Bearbeitung) zwingend vorhanden sein müssen.
Als Alternative zum „Intel Processor Identification Utility“ kommt in erster Linie CPU-Z in Frage, welches auch AMD-Prozessoren unterstützt. Informationen zu Grafikkarte gibt es mit GPU-Z.
Netzauftritt & Download: support.intel.com/support/processors/tools/piu
Kategorie im Netzverzeichnis: Hardware-Informationen
Bilderstrecke: Intel Processor Identification: kleine CPU-Fibel

| Hardware Gehacktes | 17. Mai 2008
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Schlagwörter: cpu, freeware, intel, intel processor identification utility, prozessor-informationen auslesen, windows
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