Mit wachsender Anzahl an Softwareinstallationen kann Windows nicht nur langsamer werden, auch der Überblick über veraltete Programme und potenzielle Sicherheitslücken wird schwieriger. Der für die private Nutzung kostenfrei verfügbare „Personal Software Inspector“ (PSI) der dänischen Firma Secunia verschafft mit seiner umfangreichen Datenbank zeitsparende Einsicht in das versammelte Software-Tohuwabohu.
Die aktuelle Version 0.9.0.1-B (RC1, Release Candidate 1) von Secunia’s „Personal Software Inspector“ läuft unter Windows 2000/XP/2003 und Vista. Über die knapp 0,5 MByte große Installationsdatei wird die Software mit einer Setup-Routine installiert, anschließend kann das Programm unter „Alle Programme – Secunia PSI (RC1)“ gestartet werden. Nach eigenen Angaben befinden sich über 4700 Softwarelösungen in der Datenbank. „Personal Software Inspector“ steht komplett in Deutsch zur Verfügung, alternativ auch in Englisch und Dänisch.
Nach dem ersten Programmstart gleicht PSI zunächst den aktuellen Datenbestand der Software-Bibliothek mit Secunia’s Server ab. Die Daten werden dabei über eine verschlüsselte SSL-Verbindung zu Secunia übertragen, der dänische Hersteller verspricht, keine persönlichen Daten zu übertragen und sich auf reine „Software-Informationen“ zu beschränken, die nicht an Dritte weitergegeben werden sollen, letzteres bezieht sich laut englischsprachiger Datenschutzerklärung nicht auf verallgemeinerte, anonyme Statistiken. Zwölf Monate nach Nichtnutzung des Dienstes sollen alle gesendeten Daten von Secunia’s Servern verschwinden.
Bei der Installation verewigt sich die Software auch im Windows-Autostartordner, dies lässt sich jedoch im Reiter „Einstellungen“ – „Secunia PSI während des Bootens starten“ unterbinden. Unter „Scan“ kann der gesamte PC nach Software durchforstet werden, die Ergebnisse des Suchlaufs werden anschließend in einer Tortengrafik dargestellt (siehe Bildstrecke). Dass gesamte Prozedere ist gut mit einem Virenscan vergleichbar. Secunia PSI sortiert dabei Software in die Kategorien „Veraltet“, „Unsicher“ und „Aktualisiert“, über die gleichnamigen Reiter im Programmfenster lässt sich per Mausklick in den lokalen Zielordner oder auf den Download-Link des Herstellers zappen. Die Benutzeroberfläche des „Personal Software Inspector“ kann als gelungen betrachtet werden und ermöglicht einen schnellen Zugriff auf sämtliche relevante Informationen.
Fazit: Der „Personal Software Inspector“ überzeugt in Sachen Funktionsumfang und Bedienung und gibt vor allem bei umfangreichen Installationen einen raschen Überblick über potenzielle Sicherheitslücken oder veraltete Software, auch wenn der ein oder andere Herstellerlink nicht funktioniert und manch „exotisches“ Programm ignoriert wird.
Netzauftritt & Download: psi.secunia.com
Kategorie im Netzverzeichnis: Systemwerkzeuge
Bilderstrecke: Secunia Personal Software Inspector – Immer auf dem aktuellsten Stand
| Systemwerkzeuge Software | 4. März 2008
3367 x gelesen
Schlagwörter: freeware, personal software inspector, secunia psi, software nach aktualität überprüfen, veraltete software mit sicherheitsrisiken aufspüren
Dank rapiden Preisverfall und immer höheren Kapazitäten haben sich die kompakten Flash-Datenspeicher in der Beliebtheitsskala der Anwender weit nach vorne gearbeitet. Eine kleine Auswahl an Programmen, die sich auch ohne Installation direkt vom USB-Stick sinnstiftend einsetzen lassen, hat zarathustra.6x.to in einem exquisiten Archiv gebündelt. Mit dem Angebot – vom Apache-Webserver bis hin zum Tetris-Pausenfüller – können auch verschiedenartige Geschmäcker befriedigt werden.
Mit herkömmlichen Tastenkürzeln lassen sich zwar sämtliche Fenster der Taskleiste minimieren, um alle Programme wirklich zu beenden, sind jedoch oft viele Mausklicks notwendig. Mit der Freeware „Close all“ von Lucersoft wird diese Produktivitätslücke geschlossen.
Tag für Tag führen PC-Nutzer Milliarden sinnfreier Mausklicks durch. Sei es zum stumpfen Abrufen einer einfachen E-Mail per Browser oder zum Starten eines Programms in der verschachtelten Windows-Startleiste. Mit „AutoHotkey“ sind die Zeiten des stupiden Dauerklickfetischismus endgültig gezählt. Programme können damit einfach und bequem per Tastenkürzel gestartet, Texte auf Tastendruck eingefügt und sogar ganze Klick-Prozeduren aufgenommen und als ausführbare Datei (exe) exportiert werden – die eierlegende Wollmilchsau also?