Google Chrome: „Nach-Hause-Telefonieren“-Funktionen deaktivieren

Die Beta-Version des Google-Browsers „Chrome“ mag noch so innovativ und schnell sein – Daten werden trotzdem mehr oder weniger ungefragt an Google übertragen. Die nachfolgende Video-Anleitung verrät, wie man diese Neugier zumindest etwas bremsen kann.

Google Chrome: IDs aus Local State entfernen, Suchvorschläge deaktivieren.

Jeder neu installierte Google-Chrome-Browser bekommt zunächst erst einmal eine eindeutige ID verpasst, über welche der (anonyme) Nutzer eindeutig identifiziert werden kann. Auch für die Suchvorschläge müssen Daten an Google gesendet werden (was bei Mozilla Firefox ebenso der Fall ist). Das Video zeigt, wie man derartiges Gebaren abstellt.

Um die ID zu entfernen (zumindest nach heutigem Kenntnisstand, möglicherweise wird sie von Chrome noch an weiteren Stellen abgelegt), müssen die ID-Angaben aus der Datei „Local State“ entfernt werden. Das Aktivieren des Schreibschutzes verhindert, das Google die gelöschten Einträge wieder anfügt. Gleiches muss (nach einem wiederholten Chrome-Start) mit der Datei „Local State.tmp“ geschehen, welche Chrome ebenfalls ungefragt generiert. Die Video-Anleitung bezieht sich auf Windows XP, unter Windows XP findet sich die Dateien im Verzeichnis „NUTZER\AppData\Local\Google\Chrome\User Data“.

An dieser Stelle sei auch noch einmal in Erinnerung gerufen, das Google Chrome immer noch eine Beta-Version (ebenso wie Microsofts Internet Explorer 8) ist, die normalerweise nichts in einer produktiven Arbeitsumgebung zu suchen hat, sondern hauptsächlich zu Testzwecken und zur Fehleraufdeckung dient.

| | 6. September 2008 10816 x gelesen Schlagwörter: browser, chrome, datenkrake bremsen, google, google chrome

Waren diese Informationen hilfreich?

  • Currently 5.00/5
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Rating: 5.0/5(2 votes cast)

Artikel als Lesezeichen speichern:

Mister Wong del.icio.us Yahoo MyWeb Google Technorati Furl YiGG Taggle Folkd BlinkList Linkarena

Folgende Artikel könnten ebenfalls ihr Interesse wecken:


Mozilla Firefox: TAB-Übersicht mit „Firefox Showcase“

Bringt Übersicht ins TAB-Chaos: Firefox ShowcaseSurfen mit Tabs kann zwar das eine oder andere Fenster einsparen, ab einem guten Dutzend geöffneter Tab-Reiter wird es dennoch unübersichtlich. Das Add-on „Firefox Showcase“ hilft, den Überblick zu wahren.

...mehr darüber! veröffentlicht am 5. Juni 2008 in den Themengebieten Kommentare

Flash Reading Ease

Mit mathematischen Mitteln Lesbarkeit von Texten verbessern? Zweifelsohne eine verlockende Versuchung, in der praktischen Anwendung allerdings eher als Hinweis zu verstehen. Beim so genannten Flesch Reading Ease (FRE), der vom 1936 aus Wien nach Amerika ausgewanderten Rudolf Flesch entwickelt wurde, handelt es sich etwa um einen Lesbarkeitsindex, der anhand statistischer Mittel die Komplexität eines Textes ermittelt. Vorwegzunehmen ist, dass ein solcher Algorithmus keinerlei Aussagen über die inhaltliche Qualität eines solchen zu Tage bringt.

...mehr darüber! veröffentlicht am 9. Februar 2006 in den Themengebieten Kommentare

Spieletipp: „Rooms“ – Interaktives Knobelpuzzle

Spannendes Knobelpuzzle auf Flash-Basis: Rooms 1.25Mit „Rooms“ stellt der Koreaner Kim Jonghwa auf handmadegame.com ein interessantes Spielekonzept vor, das Elemente aus Adventure- und Puzzlespielen verbindet und mit einem hervorragend umgesetzten Soundtrack aufwartet.

...mehr darüber! veröffentlicht am 19. Mai 2007 in den Themengebieten Kommentare

Leserkommentare

Artikel kommentieren