Die Entwicklung leistungsstarker optischer Laufwerke für PC & CO geht einher mit immer schnelleren Drehzahlen, mit denen die Silberlinge im Inneren des Gehäuses rotieren. Waren 1993 noch so genannte „Double-Speed“-Laufwerke mit 300Kb/s die schnellsten ihrer Art, so ist heute mit 52-facher Geschwindigkeit (7,6 Mb/s) das Ende der Fahnenstange – zumindest bei CD-ROMs – erreicht. Parallel dazu steigerte sich leider auch die Geräuschkulisse – manche Laufwerke brüllen heute mit teilweise mehr als 50 dBA. Mit Jörn Fiebelkorn’s Programm „CD Bremse“ bekommt man diesen dröhnenden Unruheherd jedoch schnell in den Griff.
Das aktuell in Version 1.46 erschienene Werkzeug erlaubt dabei die individuelle Wahl des Drehzahlbereiches. Unterstützt werden – trotz des Programmnamens – auch DVD-Laufwerke. Insbesondere für einen ruhigen Videoabend leistet „CD Bremse“ damit ganze Arbeit. Außerdem kann man zwischen den Modi CLV und CAV wählen.
Exkurs: CLV und CAV
Bei DVD- und CD-Laufwerken unterscheidet man zwei grundsätzliche Zugriffsarten: Im CLV-Modus (Constant Linear Velocity) bleibt die relative Geschwindigkeit zwischen Lesekopf und Oberfläche annähernd konstant, da die Drehzahl des Laufwerks in den äußeren Bereichen des Silberlings verringert wird, während im CAV-Modus (Constant Angular Velocity) die relative Geschwindigkeit zwischen Lesekopf und Oberfläche steigt, da das Laufwerk hier mit konstanter Drehzahl arbeitet. Ferner existieren Kombinationen aus beiden Zugriffsarten.
Auf Wunsch startet „CD Bremse“ auch automatisch mit Windows, jedoch nur nach vorheriger Registrierung des Programms. Verschiebt man die Verknüpfung in den „Autostart-Ordner“ der Startleiste, funktioniert das auch ohne.
Ferner stellt der Autor Jörn Fiebelkorn eine Liste der unterstützten Laufwerke auf seiner Homepage unter www.cd-bremse.de zur Verfügung, auf der mit „CDVD Bänschmaak“ und „CD Vergleich“ zwei weitere interessante Werkzeuge rund um die runden Scheiben zu finden sind.
Fernsehsendungen aufnehmen, komplett ohne den heimischen Flimmerkasten und Videorekorder? Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, mit onlinetvrecorder.com aber potentiell denkbar. Der kostenfreie Service nimmt dabei im “Kundenauftrag” verschiedene Sendungen, die man vorher relativ bequem per EPG auswählen kann, auf und stellt sie dem registrierten Nutzer zur Verfügung. Titel der öffentlich-rechtlichen Sender ARD, ZDF, Arte, 3Sat und der privaten Gruppen RTL, Sat1/Pro7, RTL2, VOX, Kabel1 sowie MTV können hierbei ausgewählt werden. Die Aufnahmen stehen zumindest für die private Nutzung frei, dürfen allerdings nicht an Dritte weitergegeben werden.
Um die gröbsten Löcher im hauseigenen Betriebssystem Windows zu stopfen, greift Microsoft seit kurzem zu einer eher ungewöhnlichen Vorgehensweise: Als kostenfreies „Microsoft® Windows®-Tool zum Entfernen bösartiger Software“ umschreiben die Redmonder ihren rudimentären Virenscanner, der immerhin über 70 der weitverbreitetsten Softwareschädlinge von A wie „Atak“ bis Z wie „Zotob“ auf dem heimischen PC eliminieren soll. Ist das – trotz des seltsam anmutenden Namens – der Anfang vom Einstieg in den knapp 7,4 Milliarden US-Dollar (Gartner 2005) schweren Markt für Sicherheitssoftware?
Mit „Groupbar“ lassen sich unter anderem so genannte „Snapshots“ der auf dem Desktop versammelten Programme erzeugen und auf Knopfdruck wiederherstellen. Somit können verschiedene Softwarelösungen auf einmal gestartet werden, ohne diese einzeln über die Startleiste zu öffnen.