Intensive Datenbewegungen, beispielsweise durch häufiges Löschen von Dateien sowie die Neu- und Deinstallation von Programmen, können die heimische Festplatte mit der Zeit deutlich ausbremsen und zu Performance-Einbußen führen. Der so genannten „Fragmentierung“ kann man jedoch mit den passenden Werkzeugen vorbeugen.
Versteckt, langsam und nicht besonders übersichtlich: Die in Windows XP integrierte Defragmentierungs-Lösung kann nicht immer überzeugen.
Windows XP bringt sowohl in der Home als auch in der Professional-Variante ein eigenes Defragmentierungswerkzeug (unter „Alle Programme – Zubehör – Systemprogramme – Defragmentierung“) mit. Zur Defragmentierung reicht die Lösung eigentlich aus, doch Funktionsumfang und Geschwindigkeit lassen gegenüber kommerziellen Produkten wie „O&O Defrag 10“ der Berliner Softwareschmiede O&O Software GmbH zu Wünschen übrig. Die schon etwas angestaubte „Defrag 2000 Freeware Edition“ (Version 3.5) stellt der Hersteller dafür kostenfrei zur Verfügung.
Vor der eigentlichen Defragmentierung muss der Datenträger analysiert werden
„Defrag 2000 Freeware Edition“ wird über eine herkömmliche Standard-Setup-Routine installiert und kann anschließend unter „Alle Programme – O&O Software – O&O Defrag 2000 Freeware – O&O Defrag 2000 Free“ gestartet werden. Im Menü unter „Aktion – Defragmentierung – Analysiere Laufwerk(e)“ können Datenträger nun auf ihren Fragmentierungsgrad hin untersucht werden. Danach kann die eigentliche Defragmentierung über einen grünen Play-Button gestartet werden. Je nach Datenträgergröße, anfallender Datenmenge und Festplatten-Performance kann dieser Prozess mehrere Stunden in Anspruch nehmen, hier lohnt unter Umständen eine Bereinigung über Nacht. Unterstützt werden FAT32 und NTFS-Partitionen, ob die Software auch unter Windows Vista läuft, wurde nicht getestet. Als weitere Freeware-Alternativen empfehlen sich Übrigens Auslogics Disk Defrag, JkDefrag oder Defraggler.
Fazit: „O&O Defrag 2000 Freeware Edition“ unterstützt leider nur eine Defragmentierungs-Methode und ist nicht sonderlich schnell, aber als Ergänzung zur Standard-Windows-Defragmentierung allemal eine Versuchung wert.
Download: O&O Defrag 2000 Freeware Edition, 2,08 MB, Freeware, Installer
Netzauftritt: oo-software.com
Kategorie im Netzverzeichnis: Festplatten
Bilderstrecke: Defragmentieren mit O&O Defrag 2000 Freeware Edition
| Systemwerkzeuge Hardware | 22. März 2008
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Schlagwörter: freeware, o&o, windows, windows defragmentieren
Die „Self-Monitoring Analysis and Reporting Technology“ (SMART) erlaubt das Auslesen relevanter „Platten-Gesundheitsparameter“ und kann so etwaigen Festplattenproblemen auf die Schliche kommen. Welche Werkzeuge zum Auswerten geeignet sind und wie man den – meist englischsprachigen – Rohdatensalat deuten kann, versucht der nachfolgende Artikel zu klären.
KeNNen SiE Da? eigenTlich auch? EinMal die FalSCHE TasTe GedrücKt und SCHon scheInt die TaSTATUR verrüCKT zU sPIeLen! ScHulD aN dieSeM DiLeMma iSt dIe sO geNanNte „Umschalttaste“, dIE zWar sElTen gEbRaUCht wIrd, AbEr vOrAlLeM WäHrEnd dEr ScHREibArbEIt NeRveN kAnN.

Ohne Firewall und Virenscanner ist der heimische PC Angreifern aus dem Internet schutzlos ausgeliefert. Viren, Trojaner, Malware und Spam gehen dabei immer dreister zu Werke: Für einen passablen Schutz braucht es jedoch nicht zwangsläufig teure Softwarelösungen, wie sich im nachfolgenden Artikel herausstellen soll.