Das die Werbefeldzüge der großen Elektronik-Einzelhändler – insbesondere bei aktuellen „PC-Schnäppchen“ – nicht gerade mit technischen Details über Prozessor oder Mainboard protzen, sondern eher einige stark reduzierte Features wie den (Marketing)GHz-Zahlenwert“ offenbaren, dürfte kein großes Geheimnis sein. Interessiert man sich hingegen für umfangreichere Informationen über Prozessor, Arbeitsspeicher und Hauptplatine, dann kann die frei verfügbare Software „CPU-Z“ von Frank Delattre – im Gegensatz zur allwöchentlichen Reklameflut – durchaus nutzbringend sein.
Nach dem Download auf den Seiten von cpuid.org braucht man das ZIP-Archiv lediglich in einen freien Ordner zu entpacken – im Gegensatz zu vielen anderen Softwarelösungen ist keine Installation notwendig. Der Start erfolgt per Doppelklick auf den Icon „cpuz.exe“. CPU-Z gibt neben großzügigen Informationen über Prozessor, Cache, Mainboard, Bios-Version und Grafik-Interface auch die Speichertaktung- und Belegung aus.
Praktischerweise könne sämtliche Daten im Reiter „about“ in eine übersichtliche HTML-Datei exportieren und so gegebenenfalls auch auf der eigenen Homepage veröffentlichen werden:

Um die gröbsten Löcher im hauseigenen Betriebssystem Windows zu stopfen, greift Microsoft seit kurzem zu einer eher ungewöhnlichen Vorgehensweise: Als kostenfreies „Microsoft® Windows®-Tool zum Entfernen bösartiger Software“ umschreiben die Redmonder ihren rudimentären Virenscanner, der immerhin über 70 der weitverbreitetsten Softwareschädlinge von A wie „Atak“ bis Z wie „Zotob“ auf dem heimischen PC eliminieren soll. Ist das – trotz des seltsam anmutenden Namens – der Anfang vom Einstieg in den knapp 7,4 Milliarden US-Dollar (Gartner 2005) schweren Markt für Sicherheitssoftware?
Festplattendefekte, zerstörte Partitionstabellen, Virenbefall: Ist der PC-Super-GAU einmal eingetreten, braucht es zuverlässige Diagnosewerkzeuge, um Hardware-Probleme schnell zu Identifizieren und daraus sinnvolle Gegenmaßnahmen abzuleiten. Die „Ultimate Boot CD“ bietet vom Prozessor-Test über Festplatten-Tools bis hin zum Virenscanner eine Vielzahl an Werkzeugen – allesamt auf einer kostenfreien, bootfähigen CD-ROM vereint.
Zeigt ein USB-Stick seltsame Sonderzeichen statt der ursprünglich vorhandenen JPEG-Bilder an hat man dies mit hoher Wahrscheinlichkeit einem fehlerhaften Dateisystem zu verdanken.
Mit der Open-Source-Lösung „PhotoRec“ – Bestandteil des beliebten Datenrettungswerkzeugs „TestDisk“
– lässt sich verlorengegangenes Pixelmaterial zuverlässig aus dem Datennirvana zurückholen.