Den Zugriff auf bestimmte Internetseiten blockieren – möglicherweise ein Herzenswunsch vieler Arbeitgeber oder auch Erziehungsberechtigter. Mit Mozilla Firefox etwa lassen sich einfache Bemächtigungsschranken mit wenigen Mausklicks generieren: So verhindert das Plugin „BlockSite“ von Erik van Kempen schnell und wirkungsvoll Seitenzugriffe auf bestimmte Internetseiten und Domains. Eine Stufe weiter geht der „Umweg“ über die Proxyeinstellungen von Mozilla Firefox: Damit werden zunächst sämtliche Seiten blockiert, unter „Kein Proxy für“ kann man anschließend diejenigen Domains angeben, die der Browser trotzdem anzeigen soll.
Die Proxy-Eintellungen von Mozilla Firefox (hier in Version 1.5) erreicht man im Menü „Extras“ – „Einstellungen“ – „Allgemein“ – „Verbindungs-Einstellungen…“

Anschließend einfach „Manuelle Proxy-Konfiguration“ wählen, einen beliebigen Text im Formularfeld „HTTP-Proxy“ eintragen (in diesem Fall: „Gesperrt“) und als Port „80“ angeben. Im unteren Drittel lassen sich nun die Seiten, getrennt per Komma, angeben, die der Browser noch Anzeigen soll – der Rest wird blockiert.


Mit der Erweiterung „BlockSite“ lässt sich der Abruf bestimmter Adressen verhindern. Zu blockierende Seiten können dabei in einem einfachen Fenster, welches man nach Installation und Neustart im Firefox’schen Menü unter „Extras“ –„Blocksite“ wieder findet, bequem hinzugefügt (add) und entfernt (remove) werden.

Ferner ist das Verwenden von Platzhaltern (so genannte „Wildcards“) möglich, beispielsweise dann, wenn man mit „http://*.t-online.de“ alle Subdomains der Domain „t-online.de“ sperren möchte.

Eine provisorische Kindersicherung ist so im Handumdrehen angelegt und auch den einen oder anderen unbedarften „Büroarbeiter“ dürfte die Proxy-Variante in Schach halten – versierte Nutzer hingegen werden den „Seitenschutz“ schnell eliminieren, zumal Mozilla Firefox nur ein Browser neben dem Internet Explorer, Opera, Safari oder etwa Konqueror ist.
Ein knapp anderthalb Minuten langes Video des Chaos Computer Club (am besten im Vollbildmodus) liefert einen kurzweiligen aber durchaus interessanten optischen Effekt –auch wenn dabei die Augen schnell ermüden und einiges an Konzentration von Nöten ist. Probieren auf eigene Gefahr!
Durch die heutzutage allgegenwärtig vorhandene Mannigfaltigkeit von Informationen im weltumspannenden Netz braucht es zuverlässige Softwarelösungen, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Eine Möglichkeit, sich schnell und effizient über das aktuelle Tagesgeschehen in allen nur erdenklichen Bereichen zu informieren, stellen so genannte RSS-Feeds dar.
Homepage-Betreiber stehen bei rasant wachsender Anzahl externer Links schnell vor der Herausforderung, die Verweise auf fremde Inhalte möglichst einfach und zeitsparend zu Überprüfen. Mühevolles „Durchklicken“ ist dabei der mit Abstand unbequemste Lösungsansatz, existiert doch mit Tilman Hausherr’s Freeware „Xenu’s Link Sleuth“ ein mächtiges Werkzeug, um Links automatisch zu überwachen und die Ergebnisse in einem maßgeschneiderten HTML-Report in Augenschein zu nehmen.