Für Videoschnipsel-Protagonisten und Bildbearbeitungs-Junkies kann die Anschaffung zweier Bildschirme für den heimischen Desktop durchaus lohnen: Das deutlich üppigere Platzangebot, beispielsweise bei zwei 17-Zoll-TFTs mit zusammen 2560×1024 Pixel (350,- bis 400,- €), spart im Vergleich zu noch immer recht teuren Großbildschirmen mit 24“ Zoll („nur“ 1920×1200 Pixel, ab 450,- €) auch bares Geld. Bei der Ausrichtung des passenden Desktop-Hintergrundbildes hilft die praktische Freeware „DisplayFusion“.
Das nur 324 Kbyte große Werkzeug (aktuelle Version: 1.2.1) läuft unter Windows XP/Vista und bringt eine Setup-Routine mit. Nach der Installation und dem Programmstart unter „Alle Programme“ – „Display Fusion“ – „Display Fusion“ nistet sich die Freeware in der Windows-Taskleiste in Form eines Monitor-Icons (unterer rechter Bildschirmbereich) ein. Im Kontextemenü (rechte Maustaste, „Settings“ kann zusätzlich der Eintrag „Start with Windows“ aktiviert werden, damit entfällt der auf Dauer lästige manuelle Programmstart.
Mit „Display Fusion“ kann man den gewünschten Bildschirmhintergrund (alias Wallpaper) auf beide Bildschirme (siehe Bild) ausdehnen. Gute Ergebnisse liefert der Modus „Fit Width and maintain Aspect Ratio“, welcher das Desktop-Wallpaper ohne Verzerrungen darstellt, dafür allerdings an den Rändern kürzt. Bilder lassen sich dabei manuell (Button „Browse“) einpflegen oder über eine Suchmaske („Load from Flickr“) direkt aus Yahoo’s beliebten Bildportal einbinden.
Download: DisplayFusion, Windows XP/Vista, EXE
Netzauftritt: binaryfortress.com/displayfusion/
Kategorie im Netzverzeichnis: Desktop
| Desktop Systemwerkzeuge | 11. September 2007 8372 x gelesen Schlagwörter: desktop, desktopfusion, freeware, wallpaper, zweibildschirm-betrieb
Die herkömmliche Windows-Taskleiste erweißt sich nicht selten als unflexibel und unübersichtlich. „XNeat Windows Manager“ ermöglicht individuelle Arrangements, Transparenzeffekte und eine Schnellauswahl geöffneter Programme per Tastenkürzel.
Microsoft’s neuster Betriebssystem-Sprössling Vista kommt mit einem überarbeiteten Startmenü daher. Wer den gleichen Bedienkomfort auch unter Windows XP ausprobieren möchte, muss nicht zwangsläufig auf die aktuelle Windows-Version upgraden – die clevere Freeware „ViStart“ macht’s möglich.
Viele Anwendungen wie Eingabeaufforderung (Windows-Shell), Lautstärkeregelung, Taschenrechner, Neustart/Standby oder die Systemsteuerung lassen sich unter XP eher schlecht als recht durch mehrere Mausklicks öffnen. „FastKake“ erstellt ein simples Schnellstartverzeichnis auf dem Desktop und spart damit lästige Klick-Prozeduren.