Microsoft’s neuster Betriebssystem-Sprössling Vista kommt mit einem überarbeiteten Startmenü daher. Wer den gleichen Bedienkomfort auch unter Windows XP ausprobieren möchte, muss nicht zwangsläufig auf die aktuelle Windows-Version upgraden – die clevere Freeware „ViStart“ macht’s möglich.
Das nur 316 Kbyte große Werkzeug benötigt keine Installation: Einfach das entsprechende ZIP-Archiv herunterladen und in einen Ordner der eigenen Wahl entpacken. Danach kann „ViStart“ durch Doppelklick auf „ViStart.exe“ hochgefahren werden. Das Desktop-Werkzeug steht in 18 verschiedenen Sprachen zur Verfügung, darunter ist auch eine deutschsprachige Version zu finden. Der Arbeitsspeicherverbrauch hielt sich auf dem Testsystem in Grenzen: Wer knapp 20 Mbyte davon Übrig hat, kann „ViStart“ ohne schlechtes Gewissen ausprobieren.
Wichtig: Mit der klassischen Startmenüansicht von Windows XP (siehe Bild) arbeitet „ViStart“ nicht zusammen. Die herkömmliche Windows-Ansicht (erster Eintrag) muss deshalb aktiviert sein.
Download: ViStart Build 2489
Moderne Software-Schreibstuben wie Word oder Writer (OpenOffice) sind mit Funktionen und Schaltflächen geradezu übersättigt. Joaquín Bernal’s kleiner Editor Q10 möchte im Gegensatz dazu mit anderen Werten – nämlich seiner schlichten und augenfreundlichen Oberfläche – punkten und die Konzentration auf das Wesentliche lenken.
Die aktuelle, siebente Version des Microsoft Internet Explorer nutzt die als „ClearType“ bezeichnete Kantenglättung von Textbausteinen bereits standardmäßig zur Darstellung von Internetseiten – allerdings fanden bisher die wenigsten Windows-Nutzer die recht versteckte Option, die Kantenglättung systemübergreifend für alle Anwendungen zu aktivieren. Mit dem schlanken Microsoft-Werkzeug „ClearType Tuner PowerToy“ ist damit Schluss.
Mit dem zunehmenden Alter einer Windows-Installation wächst meist auch die Unübersichtlichkeit innerhalb der Verzeichnisstrukturen. Wer kann sich schon im Detail daran erinnern, wohin die ungezählten Downloads des letzten Jahres im Einzelnen gelandet sind? Mit „SequoiaView“ – eine Entwicklung der Technischen Universität Eindhoven – lassen sich speicherintensive Dateien schnell über eine grafische Oberfläche ausfindig machen.
Also ich stell ja schon bei XP immer gleich auf den Windows 2000 Startmenü Look um :-)
am 2 Juli 2007, 18:28.