Wenn die Festplatte kurz vor dem Datenkollaps steht ist guter Rat teuer: Mit der etwas älteren Freeware-Version von „SpaceMonger“ lassen sich speicherhungrige Dateien und verwaiste Platzverschwender schnell ausfindig machen.
Die letzte, englischsprachige Freeware (1.4) steht für Windows kostenfrei zur Verfügung und benötigt keine „echte“ Installation: Einfach den Entpacker „SpaceMonger140.exe“ starten, ein Zielverzeichnis angeben und im entsprechenden Ordner die Datei „SpaceMonger.exe“ starten. Der amerikanische Entwickler Sean Werkema stellt zwar auch neuere Versionen (aktuell: 2.1.1) seines Programms zur Verfügung, nur handelt es sich dabei um Shareware, die nur 30 Tage uneingeschränkt läuft, danach muss ein entsprechender Lizenzcode erworben werden.
Die knapp sieben Jahre alte Freeware besitzt zwar nicht alle Features der aktuellen Shareware-Variante, um sich eine Übersicht auf das heimische Datensammelsurium verschaffen zu können, reicht es aber aus: Dazu einfach über den Button „Open“ ein entsprechendes Laufwerk auswählen und mit „OK“ bestätigen. „SpaceMonger“ sortiert anschließend die vorhandenen Verzeichnisse in unterschiedliche Blöcke, die mit zunehmender Größe üppiger ausfallen. Über den Button „Setup“ lassen sich außerdem Sprache (Französisch/Englisch), Farbschema, Sortierkriterien (Wie viele Dateien anzeigen) und Informationsgehalt der optional einblendbaren Seifenblasen (Tooltipps) individuell konfigurieren. Über das Kontextmenü (rechte Maustaste) können unerwünschte Dateien oder Ordner entfernt werden, über die dortige Zoom-Funktion ist außerdem eine Art „Navigation“ durch Verzeichnisse möglich. Alternativ lassen sich im Übrigen auch SequoiaView oder WinDirStat zur Speicherbestandaufnahme der heimischen Festplatte nutzen, die mit einer etwas umfangreicheren Funktionspalette daherkommen.
Download: SpaceMonger 1.4, Entpacker, Standalone, Windows, 124 KB
Netzauftritt: werkema.com
Kategorie im Netzverzeichnis: Systemwerkzeuge
| Desktop Systemwerkzeuge | 2. Januar 2008 3932 x gelesen
Mit der passenden Software lässt sich – zumindest optisch – Windows XP dem designierten Betriebssystem-Nachfolger Vista zum Täuschen ähnlich anpassen. „WinFlip“ komplettiert die Sammlung an optischen Tricksereien mit einer hübsch anzusehenden 3D-Zappingfunktion zum Wechsel zwischen geöffneten Applikationen.
Eine optisch auffällige Neuerung des Vista-Desktop ist die so genannte „Sidebar“ am Bildschirmrand, die mit unterschiedlichen Gimmicks wie Uhr oder RSS-Feed-Anzeige befüllt werden kann. Wer unter Windows XP ebenfalls nicht auf eine solche Gadget-Spielwiese verzichten möchte, bekommt mit der entsprechenden Freeware einen einfachen Ersatz.
Mit herkömmlichen Tastenkürzeln lassen sich zwar sämtliche Fenster der Taskleiste minimieren, um alle Programme wirklich zu beenden, sind jedoch oft viele Mausklicks notwendig. Mit der Freeware „Close all“ von Lucersoft wird diese Produktivitätslücke geschlossen.