Die aktuelle, siebente Version des Microsoft Internet Explorer nutzt die als „ClearType“ bezeichnete Kantenglättung von Textbausteinen bereits standardmäßig zur Darstellung von Internetseiten – allerdings fanden bisher die wenigsten Windows-Nutzer die recht versteckte Option, die Kantenglättung systemübergreifend für alle Anwendungen zu aktivieren. Mit dem schlanken Microsoft-Werkzeug „ClearType Tuner PowerToy“ ist damit Schluss.
Microsoft „ClearType Tuner PowerToy“: Text ohne Kantenglättung
Microsoft „ClearType Tuner PowerToy“: Text mit aktivierter Kantenglättung
Die Anwendung des 2,48 MByte großen Werkzeugs ist simpel: Einfach die entsprechende Setup-Datei herunterladen und installieren, anschließend öffnet sich automatisch ein Konfigurationsfenster, in dem die ClearType-Unterstützung aktiviert werden kann, eine Vorschau mit Beispieltext verdeutlicht die Veränderungen (siehe obige Bilder). Außerdem steht ein Assistent (Button: „Start Wizard“) bereit, der die individuelle Einrichtung von „ClearType“ unterstützt. Im Reiter „Advanced“ lassen sich Kontrast und LCD-Einstellungen abgleichen.
Ob die durch ClearType verursachten visuellen Veränderungen Gefallen finden, bleibt jedem Nutzer selbst überlassen, vor allem für Vielleser (z.B. bei Word-Dokumenten) kann die Kantenglättung aber durchaus Sinn machen. Nach der Einrichtung findet sich die Software auch in der Systemsteuerung wieder (siehe Bild, klassische Systemsteuerungsansicht unter Windows XP)
Download: download.microsoft.com
Netzauftritt: microsoft.com/typography/ClearTypePowerToy
| Desktop Systemwerkzeuge | 29. August 2007 7178 x gelesen Schlagwörter: cleartype xp aktivieren, freeware, schrift kantenglättung unter windows aktivieren, schriftglättung aktivieren
Mit der herkömmlichen Kopier- bzw. Verschieben-Prozedur des Windows Explorer lässt sich zwar leben, die französische Open-Source-Entwicklung „SuperCopier 2“ zeigt aber auch, das es besser geht.
Um einen statistischen Zusammenhang zwischen dem Alter einer Windowsinstallation und lahmender Systemgeschwindigkeit nachzuweisen, braucht es wohl keine wissenschaftliche Untersuchung. Mit „EasyCleaner“ lassen sich zumindest einige Symptome wie überfüllte Autostarts, fehlerhafte Registry-Einträge oder verwaiste Dateien abmildern.
Windows-Enthusiasten ist ein Desktop möglicherweise zum Arbeiten zu spärlich: Mit Christian Salmon’s „Yet anOther Desktop Manager 3D“ stehen gleich vier Arbeitsflächen zur Verfügung, zwischen denen in einer optisch ansprechenden Art und Weise Hin & Her gezappt werden kann – sofern man glücklicher Besitzer einer DirectX 9-kompatiblen Grafikkarte ist.