Je mehr Programme ein Windows-System dekorieren, desto schwieriger wird es meist, sich über das Startmenü zum gewünschten Icon-Eintrag durchzuhangeln. Mit der Open-Source-Lösung „Launchy“, Gewinner der Sourceforge-Community-Awards 2007 in der Kategorie „Bestes neues Projekt“, sind Programme oder bestimmte Dateitypen deutlich schneller auffindbar.
„Launchy“ (aktuelle Version: 1.25) läuft unter Windows XP sowie mit einigen Tricks auch unter Windows 2000. Installiert wird das Werkzeug über eine gewöhnliche Setup-Routine, standardmäßig wird es danach bei jedem Systemstart automatisch hochgefahren. Nach dem ersten Programmstart bleibt „Launchy“ im Hintergrund verborgen, erst durch die Tastenkombination „ALT + Leertaste“ erscheint es im Vordergrund (siehe Bild).
Die englischsprachige Software indexiert anschließend die Einträge des Windows-Startmenüs selbsttätig, über ein entsprechendes Suchfeld werden die passenden Ergebnisse ausgegeben und können per „Enter“-Taste gegebenenfalls gestartet werden. Neben dieser Erleichterung kann „Launchy“ aber auch mit individuellen Daten erweitert werden. Dazu an den hellen, transparenten Rand des Suchfensters mit der rechten Maustaste klicken und im Kontextmenü „Directories“ auswählen: Nun können weitere Verzeichnisse mit individuellen Dateitypen („File Types“ – mindestens ein Format muss hinzugefügt werden) eingebunden werden (siehe Bild).
Download: Launchy, Version 1.25, Windows, Installer, 1,03 MByte
Netzauftritt: launchy.net
Kategorie im Netzverzeichnis: Desktop
Bildergalerie: Schneller Software-Start mit „Launchy“
| Desktop Systemwerkzeuge | 4. November 2007
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Schlagwörter: desktop, launchy, open-source, programmstarter, windows-startmenü beschleunigen
Viele Anwendungen wie Eingabeaufforderung (Windows-Shell), Lautstärkeregelung, Taschenrechner, Neustart/Standby oder die Systemsteuerung lassen sich unter XP eher schlecht als recht durch mehrere Mausklicks öffnen. „FastKake“ erstellt ein simples Schnellstartverzeichnis auf dem Desktop und spart damit lästige Klick-Prozeduren.
Man möchte meinen, dass Computer keinerlei Sinne für ästhetische Formen und Farben besitzen. Mit dem Fraktal-Generator Apophysis lassen sich dennoch erstaunliche Resultate durch pure Rechenkraft erzielen, die einen fast vom Gegenteil überzeugen könnten – 39 Desktop-Hintergrundbilder stehen dafür zum Download bereit.
Programmstarter und Dateifinder sind praktisch: Statt sich durch Explorer-Verzeichnisstrukturen oder das Windows-Startmenü zu hangeln erreicht man sein Ziel dabei über eine Suchmaske. „nDroid“ hat aber auch noch einiges mehr auf Lager.