Nun ist es offiziell: Dell stellt mit dem Inspiron Mini 9 sein erstes Netbook mit Intel Atom N270 (1,6 GHz), 16 GB Solid-State-Disk (SSD), 1 GByte RAM und spiegelndem 8,9-Zoll Display vor. Ende September soll das Gerät nach eigenen Angaben auch in Deutschland lieferbar sein.

Dell Inspiron Mini 9: Große 16 GB SSD, Bluetooth, SIM-Karten-Slot, lüfterlos, aber spiegelndes Display und nur durchschnittlicher 4-Zellen-Akku, Quelle: Dell-Pressemitteilung.
Dell lässt die Katze aus dem Sack: Das Inspiron Mini 9 besitzt einen 8,9-Zoll großen Bildschirm mit 1024×600 Bildpunkten, als Hintergrundbeleuchtung kommen energiesparende LEDs zum Einsatz. In wieweit die nach eigenen Angaben „hohe Helligkeit“ das spiegelnde „Glare-Display“ wettmachen können, lässt sich bisher nicht beurteilen.
Ansonsten besitzt das Inspiron Mini 9 eine für Netbooks typische Ausstattung: Intel Atom N270 (1,6 GHz, 512 KB L2-Cache, 533 MHz FSB), 1 GByte DDR2-RAM, Intel 965PM/GM Express-Chipsatz, integrierte Grafikkarte (Intel Graphics Media Accelerator 950), WLAN (802.11g-Mini-Karte), ein 4-in-1-Kartenleser, LAN (RJ45), drei USB-2.0-Anschlüsse, VGA-Out, eine 1,3-Megapixel-Webcam sowie Audioein- und -ausgänge.
Im Vergleich zur Konkurrenz kann der Inspiron Mini mit der recht großen SSD (16 GB) und integriertem Bluetooth 2.0 punkten. Nach eigenen Angaben besitzt das rund 1 Kilo schwere Netbook keinen Lüfter und dürfte damit praktisch lautlos arbeiten. Ebenfalls mit an Bord ist ein leerer SIM-Karten-Slot.

Dell Inspiron Mini 9: Mit etwa einem Kilo Gewicht ein typischer Netbook-Vertreter der 8,9-Zoll-Display-Klasse. Quelle: Dell-Pressemitteilung.
Der 4-Zellen-Akku (32 Wh-Lithium-Ionen) sollte für eine Laufzeit zwischen drei und vier Stunden ausreichend sein, wenn man unterschiedliche Display-Helligkeiten und Systemauslastungen vergleichbarer Netbooks als Vergleichskriterium nutzt.
Zunächst erscheint der Inspiron Mini 9 mit Windows XP (Service-Pack-3), ab Oktober will Dell nach eigenen Angaben auch eine Variante mit der Linux-Distribution Ubuntu ausliefern. Das Gerät ist ausschließlich in schwarzer Optik erhätlich.
Zwar lässt sich DELLs Netbook bereits im Onlineshop für 398,- Euro bestellen (369,- Euro zzgl. 29,- Euro Versand, für eine erweiterte Zweijahresgarantie werden insgesamt 435,- Euro fällig), in DELLs Pressemitteilung allerdings ist von einer Verfügbarkeit Ende September 2008 die Rede – Kurzentschlossene müssen sich also ein wenig Gedulden, bis sie das Gerät in den Händen halten können.
Fazit: Mit dem Inspiron Mini 9 präsentiert DELL ein (laut Pressemitteilung) lüfterloses Netbook mit recht großer SSD, Bluetooth 2.0 und freiem SIM-Karten-Slot. In der gleichen Display-Klasse liegen das Acer Aspire One A150 (120 GB Festplatte, spiegelndes Display, mit Linux ab 350,- Euro), der Eee PC 901 (bis zu sieben Stunden Akkulaufzeit, ab 380,- Euro), der Medion Akoya Mini E1210 (ab 400,- Euro) und der zum Medion baugleiche MSI Wind (ab ca. 420,- Euro).
Herstellerseite: dell.de
Mit dem „ZEN iD“ bietet der Lebensmittel-Discounter Plus sowohl im Online-Shop als auch in seinen Filialen ein zum MSI Wind U100 baugleiches Netbook mit großem Bildschirm aber kurzer Akkulaufzeit für 399,- Euro an.
Angekündigt wurde es schon länger, seit 01. April schließlich sind sämtliche öffentlich-rechtlichen TV-Sender aus Deutschland über das Internet mit dem aus der Schweiz stammenden „Zattoo Player“ abrufbar – miserable Bildqualität und quälend lange Umschaltzeiten sind zwar geblieben, dafür gibt es jetzt immerhin einen elektronischen Programmführer (EPG).
Ab Montag bringt Saturn den Asus Eee PC 900 mit Intels Celeron M, 1 GByte RAM und 12 GB Flash-Speicher für 399,- Euro in einigen Geschäften (unter anderem Weimar) in den deutschen Einzelhandel.
Echt cool! Das neue Dell- Notebook hat mir sehr gefallen. Das Design ist cool und der Preis ist gar nicht schlecht.Sehr gut!
am 11 März 2009, 13:46.