Das Ende einer Ära

Die einst hoch bekomplimentierte Handysparte der deutschen Siemens AG wird komplett an die Taiwanesische Benq-Gruppe veräußert. Das gab der Chef-Siemensianer Klaus Kleinfeld bereits am 07. Juni letzter Woche bekannt. Zwar übernehmen die Asiaten gleichzeitig das Namensrecht “Siemens” für 5 Jahre, vermutlich wird man aber schon nach einem Jahr sprachtechnisch auf “Benq Mobile Devices” umsteigen – “echte” Siemens-Handys avancieren damit zur Rarität (Übersicht):

Alle Siemens Handys

Dem Deal vorangegangen waren monatelange Streitereien, wie es mit der defizitären Handysparte von Siemens (über 1 Million Euro Verlust / Tag) weitergehen sollte. Billig wird der Deal für den deutschen Elektronik-Riesen jedenfalls nicht, die Rede ist von 350 Millionen Euro, mit denen Benq die Übernahme schmackhaft gemacht werden soll. Auch der Größenvergleich der Beiden mutet seltsam an, denn immerhin ist Siemens trotz Umsatzeinbussen mit über 50 Millionen verkaufter mobiler Endgeräte 2004 immer noch unter den TOP5 der Welt, während Benq nicht einmal die Hälfte, umgerechnet 20 Millionen Stück, verkaufte. Die historische Handy-Produktserie von Siemens kann man unter nachstehendem Link jedenfalls schon einmal nachschlagen:

Alle Siemens Mobiltelefone im Überblick


| | 13. Juni 2005 2859 x gelesen

Waren diese Informationen hilfreich?

  • Currently 5.00/5
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Rating: 5.0/5(1 vote cast)

Artikel als Lesezeichen speichern:

Mister Wong del.icio.us Yahoo MyWeb Google Technorati Furl YiGG Taggle Folkd BlinkList Linkarena

Folgende Artikel könnten ebenfalls ihr Interesse wecken:


Satire: Scheiße, Wind und Sonne

foobar2000Bei der Planung eines „zukünftigen nationalen Energiekonzepts“ zeichnet sich offenbar eine Lösung ab: In Regierungskreisen einigte man sich laut Insiderinformationen auf die Formel E= S+W+S (nicht zu verwechseln mit SemesterWochenStunden), oder: Zukünftige Energieträger sind Scheiße (Biomasse), Wind und Sonne.

...mehr darüber! veröffentlicht am 28. März 2006 in den Themengebieten Kommentare

Bier. Vier Buchstaben. Große Wirkung.

bierSchon eine simple Suchanfrage kann diese Vermutung untermauern. So spuckt yahoo.de nicht weniger als grob geschätzte 18,2 Millionen deutschsprachige Suchergebnisse für oben genannten Begriff aus. Damit liegt „Bier“ zwar nicht auf dem ersten Platz, den mit deutlichem Vorsprung „Wein“ und 28,4 Millionen mehr oder weniger relevanten Weltnetzseiten einnimmt, aber immer noch vor „Schnaps“ mit 1,4 Millionen Einträgen und den ethanolfreien Getränkependants „Mineralwasser“ und „Fruchtsaft“:

...mehr darüber! veröffentlicht am 24. März 2006 in den Themengebieten Kommentare

Die Republik in Zahlen (Teil1/3):

In insgesamt drei Teilen setzt sich zarathustra.6x.to kritisch mit Statistiken rund um die Bundesrepublik auseinander. Diesmal stehen die Bevölkerungsentwicklung und der Außenhandel im Mittelpunkt der Betrachtung:

...mehr darüber! veröffentlicht am 31. März 2006 in den Themengebieten Kommentare

Leserkommentare

Artikel kommentieren