Manchmal ist es schon bewundernswert, wie sich der börsennotierte Suchmaschinen-Primus Google mit Werbung für einige seiner besten und vor allem kostenfreien Tools zurückhält. Unter diese Rubrik fällt auch die Bildverwaltungssoftware Picasa2, die von Google Mitte letzten Jahres eingekauft wurde: Das englischsprachige Programm durchforstet die heimische Festplatte nach Standard-Bildformaten und sortiert sie anschließend chronologisch.
Auch die Geschwindigkeit auf einem älteren Pentium 3-Testrechner findet Gefallen: Selbst bei Ordnern mit mehreren tausend Bildern scrollt man flüssig rauf unter runter. Aber Picasa kann mehr als diese rudimentären Funktionen. So bieten sich für einfachere und standardisierte Arbeiten die Beschneidungs- (Crop), Dreh- (Straigten), Rote-Augen-, Autokontrast und Autofarbfunktion an. Ferner kann man mit der Softwarelösung die Farbtemperatur verändern sowie diverse Effekte wie “Sharpen”, “Sepia” oder “B&W” hinzufügen. Alle Funktionen hinterließen beim Testporträt einen rundum guten Eindruck. Mit Picasa sind außerdem im Handumdrehen Web-Fotoalben erstellt sowie Poster und diverse Collagen (Pinwand, Mosaik, Kontaktzettel, Überblendungen) zusammengestellt. Auch hier zeigen die Endresultate eine überzeugende Qualität. Goggle-typisch sind auch einige Online-Funktionen wie Blogger, G-Mail oder Online-Print Services integriert, die jedoch zur reinen Bildverwaltung unnötig sind. Picasa besitzt ferner eine Backup-Funktion, um lieb gewonnene Bilder auch nach dem Ableben der heimischen Festplatte bestaunen zu können. Bleibt zu erwähnen, das es einige Einarbeitungszeit braucht, um alle diese nützlichen Features nutzen zu können, obwohl die GUI von Picasa recht übersichtlich gehalten ist – entfernt erinnern die eigenwilligen Symbole an MAC OS X. Fazit: Picasa2 ist eine für den Alltagsgebrauch überzeugende Bildverwaltungslösung, vom Privaten bis hin zum semi-professionellen Bereich.
Kostenloser Download Picasa 2 / Free Download Picasa2:

Pubertierender Nachwuchs überrascht viele Erziehungsberechtigte – neben den üblichen Problemchen – meist auch mit dem saftigen Anziehen der heimischen Telefonrechnung. Besonders Handygespräche aus dem Festnetz sind bei Jugendlichen beliebt und treiben die Kosten in die Höhe – zum Glück gibt es mit der Open-Source-Lösung „JFritz“ ein ausgefeiltes Diagnosewerkzeug für die Anruflisten von AVM’s „FRITZ!Box“
Wenngleich modernste Technik in aktuellen Digital-Kameras Einzug gehalten hat, gibt es nichtsdestotrotz immer noch Probleme mit dem allgegenwärtigen Bildrauschen, dass sich insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen als eine Art “Streuselkuchen” auf dunklen beziehungsweise blauen Hintergründen offenbart – und auch das schönste Motiv ruinieren kann. Die Ursache liegt in der immer größer werdenden Packungsdichte der Pixel bei gleich bleibender Sensorfläche und ist so speziell bei sehr kompakten Kameras jenseits der 5 Megapixel problematisch.
Die Arbeit mit mehreren Reitern (so genannte „Tabs“) im Browser ist zwar praktisch, das eintönige Wechseln zwischen den Fenstern aber leider kein optischer Augenschmaus. Zum Glück sorgt das Firefox-Plugin „Tab Effect” für Abwechslung.
Danke! Super Bildverwaltung.
am 8 Februar 2007, 12:27.