So genannte „Screenshots“ lassen sich unter Windows zwar verhältnismäßig einfach mit der „Druck“-Taste bewerkstelligen, allerdings erfordert diese Vorgehensweise eine zeitraubende „Copy&Paste“-Nachbearbeitung, solange man nur ein spezielles Fenster abspeichern möchte. Eine deutliche Erleichterung bietet die Freeware „IrfanView“ mit ihrer ausgeklügelten „Capture“-Funktion.
Etwas versteckt im Irfanview-Menü unter „Options“ – „Capture/Screenshot“ findet sich ein wahres Feature-Eldorado, um Bildschirmaufnahmen schnell und einfach zu Erstellen. So lässt sich beispielsweise festlegen, ob der gesamte Bildschirm oder nur das aktive Fenster abgelichtet werden sollen.
Neben einem benutzerspezifischen Tastenkürzel, das als Initialzündung dient, lässt sich auch der Mauscursor aktivieren bzw. deaktivieren. Praktisch: Auf Wunsch speichert IrvanView einmal angelegte Bildschirmfotografien automatisch in einem frei wählbaren Ordner (Funktion: „save captured image as file“) ab, Bildformat und Kompressionsstufen können vorher unter „options“ festgelegt werden. Sobald alle Einstellungen den persönlichen Vorlieben entsprechend angepasst wurden, genügt ein Klick auf „Start“, um den heimischen Bildschirm einer voyeuristischen „Screenshot-Orgie“ auszuliefern.
Im Übrigen taugt „IrfanView“ auch zur Stapelverarbeitung von Bildmaterial. Wie das funktioniert, bespricht dieser Artikel.
Download: IrfanView 3.99 Deutsch
| Bildbearbeitung Praxis | 2. Dezember 2006 5113 x gelesen Schlagwörter: bildschirmaufnahmen irfanview screenshots erstellen, freeware, screenshots automatisiert erstellen
Dass es für eine wirkungsvolle Umkonvertierung der eigenen Bildersammlung nicht immer ein großes Softwarepaket benötigt, beweißt die für den nicht-kommerziellen Gebrauch kostenfreie Bildverwaltung „IrfanView“ des gebürtigen Bosniers Irfan Skiljan. Mit deren individuell konfigurierbarer „Batchkonvertierung“ steht dem Umwandeln der Megapixelmaterie – etwa eine Verkleinerung zum Platz sparenden Versand per E-Mail – nichts mehr im Weg.
Ob „IMG0123xx.jpg“ oder „P0321xx.jpg“ – trotz inflationärer Megapixelhausse lässt sich das heimische Fotoarchiv mit derart seltsamen Bezeichnungen, die (leider) noch immer viele Digitalknipsen auf ihrem Flashspeicher fabrizieren, eher schlecht als recht verwalten. Der nachfolgende Artikel zeigt Möglichkeiten auf, wie man Fotos oder beliebige Dateinamen nach eigenem Gutdünken umbenennen kann – und zwar auch mehrere in einem Ruck.
Batch-Konvertierung, elegante Bilderrahmen, Fotoalben, Sprechblasen-Effekte, Antike Verfremdungswerkzeuge, Passfoto-Generator, GIF-Verfilmer und Bildverwaltungslösung in einem: Bei vergleichsweise geringem Einarbeitungsaufwand lässt sich mit „PhotoScape“ eine ganze Menge anstellen.