Batch-Konvertierung, elegante Bilderrahmen, Fotoalben, Sprechblasen-Effekte, Antike Verfremdungswerkzeuge, Passfoto-Generator, GIF-Verfilmer und Bildverwaltungslösung in einem: Bei vergleichsweise geringem Einarbeitungsaufwand lässt sich mit „PhotoScape“ eine ganze Menge anstellen.

Digitale Bildbearbeitung mit PhotoScape: Die Freeware bietet vielfältige Rahmen-Vorlagen und diverse Alterungs-Filter, die schnell zu passablen Ergebnissen führen.
„PhotoScape“ (aktuelle Version: 3.0) läuft unter Windows 98/Me/NT/2000/XP und Vista.
Installiert wird die Freeware über eine herkömmliche Setup-Routine, anschließend kann „PhotoScape“ unter „Alle Programme – PhotoScape – PhotoScape“ gestartet werden. Einziger Wermutstropfen in Anbetracht des doch erheblichen Funktionsumfangs: „PhotoScape“ steht leider nur in englischer Sprache zur Verfügung.
Nach dem ersten Start ist ein Zugriff auf die einzelnen Programmbestandteile über die Reiter „Viewer, Editor, Batch Editor, Page, Combine, AniGif, Print, PhotoScape“ oder direkt über die Startseite möglich. Die meisten Funktionen bietet der Editor. Im linken Bildschirmbereich lässt sich dabei durch einzelne Ordner zappen, im unteren Reiter „Home“ lassen sich für ausgewählte Bilder Kontrast, Helligkeit, Bildschärfe und diverse Filtereffekte (Antique Photo, Vignetting, Nois, Jitter u.a.) hinzufügen und justieren. „PhotoScape“ bietet über 30 anspruchsvolle Bilderrahmen an, im Reiter „Object“ können zusätzlich Sprechblasen (auch hier über 40 verschiedenartige Vorlagen), Schriften und diverse Symbole eingebunden werden. Mögliche Ergebnisse bei der Kombination einiger Effekte zeigen die Beispielillustrationen auf.
Ist ein Arbeitsschritt misslungen, kann dieser über den Button „Undo“ zurückgesetzt werden, über die Schaltfläche „Undo All“ kann das gesamte Bild in den Ausgangszustand zurück versetzt werden, „Save“ speichert die Änderungen im aktuellen Bild oder legt das Arbeitsergebnis in einer neuen Datei ab.
Neben den umfangreichen Bearbeitungsmöglichkeiten hat „PhotoScape“ noch einiger mehr auf Lager: So kann ein individuelles Foto-Buch über den Reiter „Page“ zusammengestellt und jeweils als Einzelseite abgespeichert werden. Das Seitenverhältnis wird dabei über einen unscheinbaren Button (Rechts neben „Size“) angegeben. Auch hier stehen über 100 verschiedene Vorlagen (siehe Bild) im linken Auswahlbereich bereit, Bilder können einfach aus dem Baumverzeichnis im linken Bildschirmbereich auf die entsprechenden Felder per Drag’n’Drop gezogen werden.
Wer auf die schnelle ein paar neue Passbilder benötigt, kommt mit „PhotoScape“ ebenfalls auf seine Kosten: Über den Reiter „Print“ stehen standardisierte Vorlagen bereit, die ebenfalls per Drag’n’Drop befüllt werden können.
Fazit: „PhotoScape“ führt trotz englischsprachiger Benutzeroberfläche zu interessanten Ergebnissen, mit denen digitales Material in vielfältiger Weise manipuliert werden kann. Definitive Highlights sind Sprechblasen-Effekte, Bilderrahmen, Effekt-Manipulationen sowie die Fotoalbum- und Passfoto-Vorlagen.
Download: (photoscape.org) PhotoScape, Installer, Windows, 10,3 MB
Netzauftritt: photoscape.org
Kategorie im Netzverzeichnis: Bildbearbeitung
Bilderstrecke: „PhotoScape“: Digitale Effekthascherei am PC
| Bildbearbeitung | 29. April 2008
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Schlagwörter: antiker foto effekt, bildbearbeitung, fotoalbum mit sprechblasen, fotos mit rahmen einkleiden, freeware, photoscape
Gerade die umfangreichen Nachbearbeitungsmöglichkeiten sind eine der großen Vorteile der digitalen Fotografie. Aus dem schier unendlichen Spektrum an frei verfügbaren Bildbearbeitungslösungen hat sich zarathustra.6x.to drei vielversprechende Werkzeuge herausgesucht, die praktische Probleme beseitigen und dabei sogar einen neuen Blick auf die heimischen Bildersammlung ermöglichen können. So lassen sich die – insbesondere bei Architekturaufnahmen – störenden „stürzenden Linien“ mit Marcus Hebel’s „ShiftN“ schnell und zuverlässig Entfernen. Für die automatische Korrektur unterbelichteter Bilder hingegen empfiehlt sich „Altalux“ von Stefano Tommesani. Wer die heimische Bildersammlung zuguterletzt noch nach farblichen Aspekten sortieren möchte, dem kann möglicherweise mit „ImageSorter“ der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (FHTW) geholfen werden.
Das Freistellen von digitalem Pixelmaterial gehört oft zum Pflichtprogramm, wenn es sich um die Optimierung von Bildern für Printprodukte oder fürs Internet dreht. „Liquid Resize“ von Sabet Ramin verfolgt einen anderen Ansatz: Anstatt Bildinformationen zu entfernen werden unwichtigere Details einfach „zusammengestaucht“.
Irfan Skiljan’s beliebter Bildbetrachter „IrfanView“ verträgt sich in der nunmehr vierten Version reibungslos mit Windows Vista und wartet mit einigen Veränderungen im Detail auf.