Der althergebrachte Windows-Explorer ist für eine effektive Bildverwaltung des heimischen Pixelsammelsuriums nur bedingt geeignet. Das es auch besser geht, beweist Microsoft mit der kostenfreien Beta-Version der „Windows Live Fotogalerie“, die sich in eine Reihe von Programmen wie Google’s Picasa oder XnView einreiht.
Die Installation gestaltet sich zwar einfach, dennoch fragt die Setup-Routine am Anfang nach, ob Microsoft’s hauseigene „Live Search“ als Standardsuche und die „MSN-Startseite“ als Standard im Internet Explorer eingerichtet werden soll. Wer das nicht möchte, sollte die entsprechenden Einträge deaktivieren (siehe Bild). Ferner können im weiteren Installationsverlauf zusätzliche Live-Module, etwa der MSN Messenger, Writer, Mail, Toolbar und Family Safety optional hinzugefügt werden.
Nach dem ersten Programmstart („Alle Programme“ – „Windows Live“ – „Windows Live Fotogalerie Beta“) präsentiert sich eine schicke Benutzeroberfläche im typischen Vista-Stil. Die „Windows Live Fotogalerie“ sortiert das Pixelmaterial nach Aufnahmedatum oder Beschriftung (linke Bildschirmhälfte), neues Pixelmaterial kann unter „Datei“ – „Ordner zur Galerie hinzufügen…“ eingepflegt oder alternativ direkt von einer Digitalkamera eingelesen werden. Ferner können Bilder mit bis zu fünf Sternen bewertet werden, eine Funktion, die schon beim Windows Media Player 11 zum Tragen kommt. Auch der Versand per E-Mail über einen entsprechenden Klienten (z.B. Outlook Express) ist möglich, die ausgewählten Dateien können dabei auf eine von vier vorgegebenen Abmessungen verkleinert werden. Eine inkrementelle Volltextsuche, die eingebaute Diaschau- und Brennfunktion sowie einige, rudimentäre Bildbearbeitungswerkzeuge wie Belichtung, Farbe, Detail (Bildschärfe), Beschneidung und Rote Augen runden die Funktionspalette ab.
Netzauftritt: get.live.com/betas/photogallery_betas
Download: Windows Live Fotogalerie Beta, EXE, 1,73 MByte, Microsoft
Kategorie im Netzverzeichnis: Bildverwaltung
| Bildbearbeitung Netzentdeckung | 21. September 2007 6141 x gelesen Schlagwörter: bildverwaltung, digitalkamera, freeware, microsoft, windows live fotogalerie
Die meisten modernen Digitalkameras besitzen praktische „Anti-Rote-Augen-Modi“ – doch wer denkt bei Spontanaufnahmen schon ständig daran, diese auch zu Aktivieren? Mit „IrfanView“, „Image Analyzer“, „Picasa2“ und „Red-e-Rem“ bieten sich vier Freeware-Lösungen an, die dem unerwünschten Netzhauteffekt ohne großen Aufwand am heimischen PC zu Leibe rücken.
Gängige Foto-Verwaltungswerkzeuge wie Google’s Picasa 2 oder IrfanView bieten für Privatanwender zwar ein ausreichendes, aber dennoch stark begrenztes Sammelsurium an Bearbeitungs-Features an. Corel’s Freewarelösung „Snapfire“ bietet im Vergleich zu ausgewachsenen Bildbearbeitungsprogrammen ebenfalls eine magere Ausstattung, glänzt jedoch mit der einfachen Realisierung von Collagen, Kalendern und Grußkarten.
Mit dem rasanten Wachstum der heimischen Megapixelsammlung steigen auch die Anforderungen an entsprechende Bildverwaltungslösungen, die das unkomplizierte Auffinden des Bildmaterials auch über Jahre hinweg gewährleisten sollen. Mit der für die private Anwendung kostenfreien Lösung „XnView“ von Pierre-Emmanuel Gougelet können Metadaten mit wenig Aufwand nach IPTC-Standard in Pixelbilder eingepflegt werden.