Auch wenn er etwas verschwenderisch mit den heimischen Systemressourcen – im Vergleich zu Opera – umgeht: Mozilla Firefox hat sich zu einer festen Größe im Webbrowser-Markt und hinter Microsofts Internet Explorer klar auf dem zweiten Platz etabliert. Die erste Beta der „dritten Generation“ bietet unter anderem eine aufpolierte Lesezeichenverwaltung und möchte mit verbesserter Sicherheit punkten.
Mozilla Firefox 3.0 Beta 1 steht in Deutsch sowie weiteren 20 Sprachen für Linux, Mac OS X und Windows zum Download zur Verfügung. Als minimale Systemvorraussetzung werden ein Pentium mit 233 MHz, 64 MByte RAM sowie 52 MByte Festplattenspeicher genannt, besser surft es sich allerdings, wenn man diese Werte verdoppelt. Auf sehr leistungsschwacher Hardware erweist sich Opera mit 5 – 10 Prozent geringerem RAM-Speicherverbrauch übrigens als noch „sparsamer“.
Auffälligste Neuerung ist die unter dem Begriff „Places“ bekannt gewordene Lesezeichenverwaltung, die gleichzeitig für die Chronik zuständig ist. Dank der nun im Hintergrund werkelnden SQLite-Datenbank ist insbesondere bei umfangreichen URL-Sammlungen ein Geschwindigkeitsvorteil zu erwarten, außerdem bietet diese neue Funktionen wie Seitenaufrufzähler, eine inkrementelle Suche mit erweiterten Abfrageparametern (Besucht, Beinhaltet den Text, Adresse) und eine vereinfachte Backup-Funktion. Auch der Download-Manager verfügt nun über eine Suchmaske und eine Schnellstartfunktion für entsprechende Verzeichnisse.
Sicherheit und Datenschutz sollen mit der neuen Version weiter verbessert werden: So ermöglicht Firefox im Menü „Extras“ – „Private Daten löschen…“ das einfache Entfernen von Chronik, Such- und Formulardaten, dem Browser-Cache, Cookies, gespeicherten Passwörtern und gesicherten Verbindungen an (siehe Bild). Der Reiter „Sicherheit“ (Kontextmenü – „Seiteninformationen anzeigen“) liefert außerdem Detailinformationen über die Website, Datenschutz & Chronik sowie die Datenverschlüsselung.
Auch im Hintergrund hat sich etwas getan: Die Grafik-Engine „Gecko“ klettert auf Versionsnummer 1.9, was verbesserte Rendering-Eigenschaften und CSS-Unterstützung mit sich bringen soll.
Fazit: Zum Ausprobieren reicht die Beta-Version allemal, obwohl Mozilla vom produktiven Einsatz („testing purposes only“) abrät. Die finale Version von Mozilla Firefox 3.0 soll nächstes Jahr veröffentlicht werden.
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Bilderstrecke: Mozilla Firefox 3.0 Beta 1 – bietet viele kleinere Verbesserungen im Detail, ein überarbeitetes Lesezeichenmanagement und erweiterte Sicherheitsinformationen.
| Internet Software | 20. November 2007
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