BANG & OLUFSEN für Windows: „BeoPlayer“

Ihren Ruf für formschöne und einfach zu bedienende Unterhaltungselektronik wird BANG & OLUFSEN auch im Softwarebereich gerecht: Der kostenfreie „BeoPlayer“ besticht durch sein ausgefeiltes Bedienkonzept, das Musik- und Fotoarchiv mit CD-Ripper und Internetradio verbindet.

BANG & OLUFSEN: Der kostenfreie

Die aktuelle Version 4.61 läuft sowohl unter Windows XP als auch Vista. Nach dem Download der 19,8 Mbyte großen Datei kann das Programm über eine gewöhnliche Setup-Routine installiert werden. Nach dem ersten Start des „BeoPlayer“ erfolgt eine (kostenfreie) Registrierung bei BANG & OLUFSEN. Leider steht die Softwarelösung nur in englischer Sprache zur Verfügung, bringt dafür aber eine ausführliche, deutschsprachige Anleitung mit.

Der „BeoPlayer“ nistet sich jeweils am linken und rechten Bildschirmrand des Windows-Desktop ein. Fährt man mit dem Mauszeiger in eine der Ecken, öffnet sich ein Kontextmenü. Auf der rechten Seite lassen sich die Grundfunktionen (N.Music, PC CD, Photo und N.Radio) aktivieren, die wiederum von der linken Bildschirmseite aus gesteuert werden können. Normalerweise werden beide Elemente automatisch ein- und ausgeblendet – bei der Arbeit am PC bleibt der „BeoPlayer“ somit praktischerweise im Hintergrund verborgen. Das Musikarchiv (N.Music) lässt sich nach Album, Ordername, Künstler, Genre und Titel sortieren. Praktisch: Tippt man per Tastatur einen Buchstaben ein, springt die Software automatische an die entsprechende Stelle der Wiedergabeliste. Auch ein Zufallsmodus (rechts: „Setup“ – „Random“) steht zur Verfügung.

Neben der turnusgemäßen Wiedergabe des heimischen Musikarchivs bietet der „Beoplayer“ auch 20 Internet-Radiosender aus 10 Nationen und die Möglichkeit, digitales Bildmaterial zu verwalten, an. Bilder werden dafür zunächst aus dem Ordner „eigene Bilder“ automatisch indexiert, alternativ lassen sich auch beliebige Bilder oder Verzeichnisse per Drag’n Drop (einfach auf die linke Bildschirmhälfte oben auf das Ordner-Symbol ziehen) hinzufügen. Insgesamt braucht das recht eigenwillige Bedienkonzept von BANG & OLUFSEN zwar ein wenig Einarbeitungszeit, danach lässt sich aber fast konkurrenzlos schnell durch Musikstücke- und Bilder zappen. Optisch besticht die Software durch das schlichte, edle Design, das bei minimalem Platzverbrauch dennoch erstaunlich viele Funktionen zu bieten hat.

Download: BeoPlayer 4.61, EXE

Bilderstrecke: BANG & OLUFSEN: BeoPlayer

BANG & OLUFSEN: Insgesamt 18 voreingestellte Internetradiosender aus 11 verschiedenen Nationen liefert der BeoPlayer mit

BANG & OLUFSEN: Neben dem Musikarchiv lassen sich auch größere Bildersammlungen mit dem BeoPlayer verwalten

BANG & OLUFSEN: Über den im rechten Randschirmrand integrierte Info-Button lassen sich Informationen über Musik, Videos und Internetradios im BeoPlayer abrufen

BANG & OLUFSEN: Bilder werden einfach per Drag'n'Drop in die Pixeldatensammlung des BeoPlayer aufgenommen - auch unter Windows Vista | | 5. Juli 2007 11221 x gelesen Schlagwörter: audio, bang & olufsen, beoplayer, mp3

Waren diese Informationen hilfreich?

  • Currently 4.00/5
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Rating: 4.0/5(5 votes cast)

Artikel als Lesezeichen speichern:

Mister Wong del.icio.us Yahoo MyWeb Google Technorati Furl YiGG Taggle Folkd BlinkList Linkarena

Folgende Artikel könnten ebenfalls ihr Interesse wecken:


Anleitung: Fehlende CD-Cover mit Winamp herunterladen

CD-Cover mit Winamp herunterladenMit freien Werkzeugen wie „Exact Audio Copy“ lässt sich das heimische CD-Archiv ganz nach persönlichen Qualitätsansprüchen hinsichtlich Bitrate und verwendeten Audio-Codec für den PC „digitalisieren“. Wer darüber hinaus auf das Einscannen des Cover-Materials verzichten möchte, kann dies unter anderem mit Winamp nachholen, wenn auch mit eingeschränkter Auflösung und teilweise schlechten Cover-Vorschlägen.

...mehr darüber! veröffentlicht am 22. April 2008 in den Themengebieten Kommentare

Geordnete Musiksammlung: „Teen Spirit“ (Freeware, Windows)

Bequeme Verwaltung des heimischen Musikarchivs: Teen SpiritDer Name mag auf den ersten Blick wie ein billiger Nackedei-B-Movie klingen, „Teen Spirit“ bietet unter der Haube aber eine ganze Menge zum Sortieren der heimischen Musiksammlung – ganz nach persönlichen Vorlieben. Als Zugabe und Pausenfüller gibt es obendrein ein Musikquiz, bei dem man in bestimmten Zeitabständen Songs erraten muss.

...mehr darüber! veröffentlicht am 3. Oktober 2007 in den Themengebieten Kommentare

Audiophil Einschlafen: „Sweet Dreams“

Systemlautsärke automatisch verringern: Sweet Dreams (Freeware)
Das zeitgesteuerte Herunterfahren von Microsoft Windows ist zwar nicht neu, Sven Bader’s Freeware „Sweet Dreams“ bietet allerdings eine angenehme Zusatzfunktion für all diejenigen, die gerne am PC Musik hören oder Fernseh schauen: Je nach Nutzerpräferenzen reduziert sich dabei die Gerätelautstärke der Soundkarte automatisch pro Zeiteinheit um einen bestimmten Wert – Ideal also, um mit der passenden Hintergrundmusik einzuschlafen und lärmerprobte Nachbarn zu schonen.

...mehr darüber! veröffentlicht am 12. März 2007 in den Themengebieten

Leserkommentare

Artikel kommentieren