Apfel für Einsteiger

Seit einigen Monaten gibt es ihn: Den Mac Mini. Mit 489 € ist er der billigste und zugleich kleinste Sprössling des Apple-Produktportfolios, den es je gab. Zum Vergleich: Ein eMac kostet im Apple-Onlinestore bereits 779 € und der Power Mac G5 mit zwei 64-Bit Prozessoren stolze 1919 €. Mit seinen Abmessungen von 16,5×16,5×5cm (LxBxH) und nur 1,4 kg Gewicht kann man den Mac Mini bequem von A nach B verfrachten. Diese “Mobilität” resultiert nicht zuletzt aus dem einfachen Grund, das Apple beim Mac Mini auf vorhandene Bauteile der iBook-Serie zurückgreift. Nichtsdestotrotz hat man mit dem Mac Mini einen kleinen und eleganten Schreibtischkamerad zur Seite stehen.

In der kostengünstigsten Version verfügt er über einen 1,25 GHz PowerPC G4 Prozessor von IBM, 256 MB Arbeitsspeicher (PC 2700), 40 GB Festplatte (2,5Zoll), ein DVD/RW-Combodrive (Slot In), 2x USB 2.0 sowie einen FireWire-Anschluss und diverse Standardkomponenten wie 56K V.92 Modem und 10/100BASE-T Ethernet Netzwerkanschluss. Für umtriebige Spielernaturen ist der MAC Mini mit seiner Radeon 9200 Grafikkarte nicht zu empfehlen, besitzt dafür aber einen DVI-Ausgang für digital angesteuerte TFTs, ein VGA-Adapter wird vorsichtshalber mitgeliefert. Als Betriebssystem ist MAC OSX 10.3 PANTHER vorgesehen, für weitere 18 € kann man bei Apple das aktuellere MAC OSX Tiger bestellen. Fehlen noch die Apple-typischen Systemkomponenten, die man aus visuellen Gründen auf jeden Fall gleich mit erwerben sollte: Für jeweils 29 € gibt’s eine passende Tastatur sowie eine smarte Maus (Thomann.de).

Fazit: Für 537 € (incl. Eingabegeräte) bekommt man einen eleganten Mini- Rechner, der für alltägliche Arbeiten wie Office und Internet genug Leistungsreserven bereitstellt, fast auf jeden Schreibtisch Platz findet und dazu noch ein schickes Betriebssystem integriert hat.

>>>[Mac Mini (Apple)]

| | 19. Mai 2005 3080 x gelesen

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