Mit freien Werkzeugen wie „Exact Audio Copy“ lässt sich das heimische CD-Archiv ganz nach persönlichen Qualitätsansprüchen hinsichtlich Bitrate und verwendeten Audio-Codec für den PC „digitalisieren“. Wer darüber hinaus auf das Einscannen des Cover-Materials verzichten möchte, kann dies unter anderem mit Winamp nachholen, wenn auch mit eingeschränkter Auflösung und teilweise schlechten Cover-Vorschlägen.
Die aktuelle Version 5.53 von Winamp bietet eine ganze Reihe an Neuigkeiten, darunter die Medienverwaltung mit Album-Cover-Anzeige (auch ohne das Plugin „AlbumList“), Web-Schnittstelle und dynamischen Song-Empfehlungen. Mit an Bord ist nun auch die Möglichkeit, CD-Cover über das Internet nachträglich herunterzuladen. Die nachfolgende Anleitung zeigt, wie das funktioniert:
1. Unter „View“ den Eintrag „Media Library“ auswählen (Alternativ über das Tastenkürzel „STRG-L“)
2. (Optional) Musik über Dateien oder Ordner unter „Library – Add Media to Library…“ hinzufügen
3. Im linken Fensterbereich unter „Local Media“ den Ordner „Audio“ auswählen, optional: Nach entsprechenden Künstler-Informationen suchen
4. Auf leere Cover-Illustration (rechte Maustaste) klicken und im Kontextmenü „Get Album Art“ auswählen
5. Gegebenenfalls die Einträge „Artist“ und „Album“ anpassen und Suche über „Search“ starten.
6. Ist ein passendes CD-Cover gefunden, den Button „Select“ wählen. Fertig. Das entsprechende Cover wird direkt im Ordner des gewählten Albums abgespeichert.
Download & Netzauftritt: winamp.com
Kategorie im Netzverzeichnis: Wiedergabe-Software mit Medienverwaltung
| Musikverwaltung Netzentdeckung | 22. April 2008 7122 x gelesen Schlagwörter: album-art, cd cover herunterladen, freeware, musik, winamp
Statt einer opulenten Benutzeroberfläche bietet die schlanke Musikdatenbank „wxMusik“ ausgefeilte Möglichkeiten, das heimische Klangarchiv nach persönlichen Vorlieben zu durchforsten und die Ergebnisse als dynamische Wiedergabeliste abzuspeichern. Netzbasierende Radiosender lassen sich ebenfalls schnell und unkompliziert einbinden.
Dem Vorteil eines rechnerbasierenden Musikarchivs, Tonkunst mehr oder weniger beliebig auf mobile Endgeräte oder per Streaming in die heimische Wohnstube zu befördern, steht der Nachteil gegenüber, auf die meist aufwendig und sehenswert gestalteten CD-Booklets zu verzichten. Statt die Cover mühevoll einzuscannen oder diverse Bilder-Suchmaschinen im Internet zu bemühen, verhelfen kostenfreie Softwarelösungen wie „Album Art Cover Downloader“ oder „Album Art Aggregator“ schneller zu gewünschten Ergebnissen.
Wer auf der Suche nach experimentierfreudigem Elektro-Pop ist, findet mit dem Debüt-Album „Small Arm of Sea“ (Tone, Dänemark) möglicherweise eine passende akustische Begleitung. Insgesamt zehn Songs stehen als MP3-Dateien zum kostenfreien Download zur Verfügung.